Und weiter geht‘s!

Tag 275. Radeln und Krafttraining standen diese Woche wieder auf meinem Plan. Das mache ich zu Hause und so kann mir die Kälte und die Luft draußen nicht so viel anhaben. Beides macht mich fit für die Zeiten, wenn die Luft draußen wieder verträglicher ist. Langweilig wird mir das gar nicht. Denn ich lese während der Radtouren die Kate-Burkholder-Krimiserie von Linda Castillo. Die ist ungeheuer spannend.

Am letzten Sonntag (Tag 269) war nach dem Radeln (5 km / Stufe 2) Beine und Rücken dran. Es ging besser als ich erwartet hatte. Die Atmung war allerdings nicht ganz so gut.

Am Montag (Tag 270) radelte ich abends 15 km auf dem Zimmerfahrrad. Juhu! Das tat gut! Während ich radelte las ich einen Krimi von Linda Costillo fertig. Es war ein Krimi aus einer extrem spannenden Serie. Kate Burkholder, die Hauptfigur, ist Chefin einer kleinstädtischen Polizeibehörde in Ohio. Sie wuchs selbst als Amish auf. Sie ermittelt in der nicht immer idyllischen Welt der Amish. Weil ich den Krimi unbedingt noch zu Ende lesen wollte, konnte ich nicht aufhören zu radeln. So kamen die 15 km zustande.

Am Dienstag (Tag 271) radelte ich zum Aufwärmen (5 km / Stufe 2) und danach widmete ich mich der Einheit Brust und Arme.

Am Mittwoch (Tag 272) radelte ich 15 km auf Stufe 2. Wieder ließ ich mich beim Fahrradfahren durch Kate Burkholder unterhalten.

Am Donnerstag (Tag 273) war Beine und Core dran.

Am Freitag (Tag 274) radelte ich 5 km auf Stufe 2. Ich hatte in der Nacht bis 3 Uhr morgens einen weiteren Kate-Burkholder-Krimi gelesen. So war ich am Tage müde und beschränkte mich auf die kleine Radtour.

Heute, am Samstag (Tag 275) wärmte ich mich mit 5 km auf Stufe 2 mit dem Rad auf. Danach widmete ich mich der Einheit Beine und Rücken.

Advertisements

Ausdauer macht glücklich!

Tag 268. Jetzt wird wieder die Ausdauer gesteigert! Da mein Hals immer noch kratzt, radele ich zu Hause auf dem Zimmerfahrrad im wohltemperierten Raum. Und ich kann immer wieder sagen, so sehr Kraftzuwächse sichtbar, spürbar und wunderbar sind, so sehr macht die ausdauernde Belastung des Körpers glücklich. Nun steht das alte Problem wieder auf, wie ich meine Zeit auf Ausdauereinheiten und auf Krafteinheiten verteile. Im Moment gehe ich nach Gefühl.

Am letzten Sonntag (Tag 262) radelte ich 5 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad.

Am Montag (Tag 263) war nach dem Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad (5 km / Stufe 2) Brust und Arme dran. In dieser Übungseinheit macht man viele Liegestützen. Da bin ich inzwischen viel besser geworden. Als ich jung war, wären Frauen, die Liegestützen machen, unmöglich gewesen. Damals sollte eine Frau ein feingliedriges und zartes Wesen sein, fast wie eine Fee. Muskeln passten da nicht ins Bild. Es hat sich viel geändert und in diesem Fall sogar zum Besseren. Denn genauso wie ein Mann, fühlt sich eine Frau besser, wenn sie stark ist.

Am Dienstag (Tag 264) wärmte ich mich mit dem Zimmerfahrrad auf (5 km / Stufe 2). Danach war die Übungseinheit Beine und Core dran. Diese Einheit empfinde ich als extrem anstrengend und diesmal hatte ich sogar noch ein wenig Muskelkater, so daß ich vorher mit mir gehadert hatte, ob die Muskeln schon bereit seien für diese Einheit. Nach dem Aufwärmen und während der Übungen vergaß ich die Frage nach dem Muskelkater völlig. Und hinterher fühlte ich mich sogar besser als vorher!

Am Mittwoch (Tag 265) radelte ich 5 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad.

Am Donnerstag (Tag 266) radelte ich 10 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad. Es tat richtig gut, mal wieder etwas für die Ausdauer zu tun. Krafttraining macht zwar stark, aber nicht glücklich. Dagegen kann ich mit Ausdauertraining Glückshormone loseisen, die dann durch meinen Körper strömen.

Am Freitag (Tag 267) war nach dem Aufwärmen (Zimmerfahrrad 5 km / Stufe 2) Schultern und Brust dran.

Heute, am Samstag (Tag 268) radelte ich 10 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad. Meine Ausdauer ist durch die Beschränkung in den letzten Monaten auf das Krafttraining soweit reduziert, daß ich schon nach 10 km ermüde. Das wird sich aber bald ändern!

Stark sein macht Spaß!

Tag 261. Die Kraft ist fast wieder da. Es fehlt nur noch ein kleines bisschen. Die Besonderheit dieser Woche war eine winzige Joggingrunde im Park am Morgen. Da konnte ich wieder feststellen, daß immer noch gilt: „Laufen macht glücklich!“ Leider kratzt seitdem der Hals. So will ich erst mal warten, bis das Kratzen aufhört, bevor ich mich an die nächste Runde wage. Derweil widme ich mich weiterhin dem Krafttraining, denn Stark sein macht Spaß!

Am letzten Sonntag (Tag 255) bin ich 5 km auf Stufe 1 mit dem Zimmerfahrrad geradelt.

Am Montag (Tag 256) habe ich mich nach dem Aufwärmen (5 km Stufe 2) auf Beine und Core gestürzt. Es war anstrengend, aber es ging besser als gedacht.

Am Dienstag (Tag 257) war nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 2) Schultern und Brust dran.

Am Mittwoch (Tag 258) wärmte ich mich auf (5 km / Stufe 2). Danach widmete ich mich der Einheit Oberarme- und Unterarme. Auch diese Einheit beinhaltet letztendlich Ganzkörpertraining mit Schwerpunkt Arme. Die Übungen sind genauso schwer, wie die Gewichte die ich wähle. Man kann jede Übung sehr gut an die Fähigkeiten des Körpers anpassen. Es ist sehr wichtig, um den Körper gesund zu erhalten, nicht zu schwere Gewichte zu wählen. Da die Sonne so freundlich in die kalte Welt ihr Licht warf, spazierte ich über Mittag zum Ententeich (3,5 km). Vor mir lief ein Mann in dem Tempo, das auch ich schaffte. Es sah gemütlich aus, aber es sah nach Laufen aus. Warum also nicht wieder laufen? Gegen die kalte Luft könnte ich ja ein Tuch vor den Mund nehmen. Mal sehen!

Am Donnerstag (Tag 259) stand ich lange vor Sonnenaufgang auf. Ich lief ganz gemütlich drei Kilometer im Park. Obwohl es noch dunkel war, war ich nicht allein. Hunde mit blinkenden Leuchthalsbändern wurden ausgeführt, Jogger drehten ihre Runden. Ich trabte ganz langsam vor mich hin. Es fühlte sich wunderbar an. Ich hatte den Mund mit einem Tuch verdeckt und war ziemlich warm angezogen. So konnten mir die Minusgrade und der Wind nichts anhaben. Der Ententeich war zugefroren. Wieder zu Hause, war ich ungemein glücklich. Endlich wieder gelaufen! Juhu! Mal sehen, wie die Atemwege reagieren.

Am Freitag (Tag 260) radelte ich zum Aufwärmen (5 km / Stufe 2). Ein Kratzen im Hals erinnerte noch an die kleine Joggingrunde vom Morgen davor. Ich widmete mich Sixpack und Core. Es ging gut.

Heute, am Samstag (Tag 261) war nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 2) Beine und Rücken dran. Im Hals kratzte es immer noch. Es war aber nicht schlimmer geworden, was ja gut ist.

Wieder richtig loslegen

Tag 254. Nachdem die Erkältung letzte Woche schon auf der Flucht war, konnte ich diese Woche wieder richtig loslegen.

Am letzten Sonntag (Tag 248) spazierte ich am Morgen bei Eiseskälte und Sonnenschein zum Ententeich. Ich hätte einen Schal vor den Mund legen sollen, denn die kalte Luft schnitt in die Atemwege. Letzte Woche bei der Beerdigung erahnte keiner aus der Verwandtschaft meinen gesundheitlichen Zustand oder besser Missstand. Das verdankte ich meinen Körperertüchtigungsmaßnahmen. Also setzte ich mein Sportprogramm ungefähr da fort, wo ich vor der Erkältung aufgehört hatte. Ich wärmte mich mit dem Zimmerfahrrad 5 km auf Stufe 2 auf und widmete mich der Übungseinheit Sixpack und Core. Es war schwer nach zwei Wochen Pause. Aber genau daran merkte ich, wie wichtig es ist, die Übungen regelmäßig zu machen.

Am Montag (Tag 249) wärmte ich mich mit dem Zimmerfahrrad auf (5 km Stufe 2). Danach war die Übungseinheit Schultern und Arme dran. Die zweiwöchige Erkältungspause hat mich geschwächt – eindeutig.

Am Dienstag (Tag 250) war Beine und Rücken nach dem Aufwärmen (5 km Stufe 2) dran. Es war schweißtreibend anstrengend. Das wird ein paar Schweißtropfen kosten, bis ich mich wieder an den alten Stand rangerobbt habe. Trotzdem bin ich froh, daß ich nicht zu früh wieder in das Training eingestiegen bin. Denn einen Rückfall in Laufende-Nasen-Zeiten kann ich nicht gebrauchen.

Am Mittwoch (Tag 251) hatte ich Muskelkater! Eine prima Gelegenheit Staub zu saugen. Das ist ja auch so eine Art Sport. Danach spazierte ich zum Ententeich mit Umweg (4 km).

Am Donnerstag (Tag 252) erwachte ich wieder mit Muskelkater. Ich entschloss mich es noch einen Tag lag mit Ruhe anzugehen. Abends radelte ich 5 km auf Stufe 1. Das war‘s.

Am Freitag (Tag 253) hatte ich kaum noch Muskelkater. So wagte ich mich an die Einheit Brust und Arme.

Heute, am Samstag (Tag 254) war die kleine Runde um den Ententeich dran (3,5 km). Es war kühl und die Abenddämmerung schuf eine friedliche Atmosphäre.

Es geht aufwärts!

Tag 247. Diese Woche ging es mir Tag für Tag besser. Meine Lust zum Krafttraining und zum Laufen/Wandern lugte voller Tatendrang um die Ecke. Das Leben geht weiter!

Am letzten Sonntag (Tag 241) spazierte ich um den Ententeich. Husten und Schnupfen traten nur noch gelegentlich auf. Zum Krafttraining war ich nach der Erkältung noch nicht in der Lage. Da musste so ein kleiner Spaziergang zur Belüftung der Lunge genügen.

Am Montag (Tag 242) ging ich wieder zum Ententeich (3,5 km). Anschließend turnte ich noch ein wenig auf dem Spielplatz, der völlig leer war. Abends radelte ich 5 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad. Ich fühlte mich schon viel besser. Mein kleines Pulsoximeter zeigte mir die Sauerstoffsättigung an. Schon bei ganz kleinen Zwischenspurts auf dem Rad sank sie unter 90 %. Die Folgen der Erkältung steckten noch in mir. Es wird noch etwas dauern. Aber auch das wird wieder werden.

Am Dienstag (Tag 243) radelte ich 5 km auf Stufe 2. Der Sauerstoff sank nicht mehr unter 90%. Husten und Schnupfen machten sich noch seltener bemerkbar. Na also, es wird wieder.

Am Mittwoch (Tag 244) spazierte ich warm eingemummelt um den Ententeich (3,5 km). Es fühlte sich gut an. Die Treppe am Ententeich lief ich vier mal hoch. Auf dem Ententeich schwammen ein paar Enten. In dem Teich sah ich seit langem mal wieder den riesigen roten Goldfisch. Also lebt er noch! Abends radelte ich 5 km auf Stufe 2 zur Entspannung.

Am Donnerstag (Tag 245) radelte ich am Morgen 5 km auf Stufe 2. Danach machte ich mich auf eine Reise an das andere Ende von Deutschland.

Am Freitag (Tag 246) radelte ich am Morgen 5 km auf Stufe 2. Bei meinem Bruder stand ein Zimmerfahrrad, so daß ich dort radeln konnte. Gegen Mittag war die Beerdigung unseres Vaters bei Sonnenschein. Er war mit 86 Jahren drei Wochen zuvor bei einem Italienurlaub verstorben. Die Beerdigung fand im Wald statt. Das war sehr schön. Jetzt bin ich Vollweise.

Am Samstag (Tag 247) spazierte ich morgens in aller Frühe zu meiner alten Schule. Dies war die heutige Sporteinheit. Danach fuhr ich mit dem Zug quer durch Deutschland und kam am frühen Abend nach Hause. Nun geht es mit vollem Elan in die neue Woche!

Schnupfen macht frei!

Tag 240. „Du kannst doch alles machen, was Du willst!“, sagt mir jeder. Ha, Pustekuchen! Diese Woche habe ich Schnupfen und ein bisschen Husten. Ich fühle mich total schlapp. Früher hat mich ein Schnupfen nicht umgeworfen. Jetzt frage ich mich dauernd, ob ich zum Arzt gehen soll, ob ich die Medikation ändern soll, ob ich im Falle einer falschen Entscheidung eine Verschlechterung erleide u.s.w., u.s.w. Jeder chronisch Kranke kennt das. Gleichzeitig will ich den Schnupfen ausblenden und normal weiter machen. Dafür bin ich aber zu schwach. Wenn der Körper vorgeschwächt ist, braucht nur ein Schnupfen daherkommen und es haut einen um. Was mir jetzt hilft, außer Kamillentee und geduldiger Ruhe, ist die Zuversicht, daß ich wieder gesund werde und das Leben weiter geht. Es ist mein Leben und ich bin lebendig. Also freue ich mich daran. Und so ein Schnupfen hat ja auch was für sich. Ich kann lesen und rumbummeln ohne schlechtes Gewissen. Also Schluss mit den Sorgen, was werden soll. Solche Tage der Freiheit von „Soll“ und „Muss“ sind selten genug. Also, auf, hinein in den Genuss der Freiheit! Schnupfen macht frei!

Am letzten Sonntag (Tag 234) war die Einheit Brust und Rücken dran. Ich fühlte mich nicht so voller Elan, wie ich es mir gewünscht hätte.

Am Montag (Tag 235) war der Schnupfen da. Ich beließ meine sportliche Aktivität bei halbherzigem Dehnen.

Am Dienstag (Tag 236) unternahm ich einen netten Spaziergang zum Ententeich. Die Sonne schien und der Himmel war blau. Aber ich fühlte mich krank und so war nicht mehr als der kleine Spaziergang möglich. In der Nacht fand in meiner Nase die Fiesta bacillis statt. Im Radio wurde ich über Wohl und Wehe von Trump auf dem Laufenden gehalten.

Am Mittwoch (Tag 237) wurde mir nach der elenden Nacht klar, daß ich jetzt wirklich ganz entspannt sein kann. Es steht keine Entscheidung an, ob und wann ich Sport mache. Einzig und allein Entspannung und Zuversicht waren angesagt. Jeder Schnupfen geht irgendwann einmal zu Ende. Also Tee trinken und abwarten! Ich begab mich schon früh am Abend ins Bett in der sicheren Gewissheit, daß ich wohl nicht würde weiter zählen können. Aber nach kurzem, tiefem Schlaf stieg ich aus dem Bett und fuhr 5 km auf Stufe 1 mit dem Zimmerfahrrad. Dann ging ich wieder ins Bett und schlief weiter.

Am Donnerstag (Tag 238) ging es mir besser. Ich spazierte zum Ententeich. In dem Krimi, den ich gerade lese („Springflut“ von dem schwedischen Autorenpaar Cilla und Rolf Börjlind), trainiert der Held nach jahrelanger Sportabstinenz an einer Treppe, um wieder fit zu werden. Versuchsweise stieg ich langsam! die Treppe (36 Stufen) mehrfach hoch und runter. Als ich noch dachte, das wäre ein guter Wiedereinstieg ins Laufen, stellten Arbeiter in unmittelbarer Nähe der Treppe ihren Laubbläser an. Sie pusteten den verdammten Dreck des Sommers und die angefaulten Blätter des Herbstes durch die Gegend. Das mit dem Treppentraining war damit erst mal erledigt. Es wäre auch zu früh gewesen.

Am Freitag (Tag 239) lief die Nase kaum noch. Nur ein gelegentlicher Hustenanfall mahnte mich, vorsichtig zu sein. Ich spazierte zum Ententeich. Es waren sogar ein paar Enten anwesend. Die dortigen Treppen joggte ich langsam drei Mal hoch. Zu Hause lief ich unsere Treppe auch drei mal hoch. Zusammen waren das knapp 300 Stufen. Den Krimi „Die Springflut“ las ich bis zum Abend fertig. Ab Seite 115 wurde er immer spannender und der Schluss war sehr dicht und ging unter die Haut. Ich werde den nächsten Band „Die dritte Stimme“ lesen.

Heute, am Samstag (Tag 240), spazierte ich zum Ententeich. Die Sonne schien. Die Enten sonnten sich am Teich. Die Nase war frei. Ein, zwei Huster mahnten, es sei noch nicht vorbei. Ich fühlte mich leicht, aber nicht leichtsinnig, und zuversichtlich!

Radeln zum See, Juche!

Tag 233. Endlich wagte ich mich wieder hinaus! Am Mittwoch fuhr ich mit dem Rad durch den Sonnenschein zum See. Das war eine schöne Abwechslung, die ich dringend brauchte. Vor zwei Wochen wurde meine Medikation etwas umgestellt. Nun kann ich wieder besser atmen. Ich habe das richtig genossen. Locker und leicht zum See radeln und dabei in die Sonne blinzeln. Wie gut das tut!

Am letzten Sonntag (Tag 227) war nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 4) die Einheit Schultern und Brust dran. Ich fühlte mich relativ schwach. Ob es noch der Schnupfen von letzter Woche war, der da rumorte oder etwas anderes. Ich weiß es nicht. Es ist ja auch egal. Es gibt immer mal solche Tage. Abhaken und vergessen! Unsere Krähen schimpften morgens furchtbar. Wegen der Winterzeit kamen wir mit unseren Nüsschen eine Stunde zu spät! Frechheit, was sich die Menschen so erlauben! Als ich dann das Futter raus legte, flog der empörte Vogel mir fast gegen den Kopf.

Den Montag (Tag 228) habe ich morgens nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 2) mit Stretch und Relax eröffnet. Eigentlich wäre Beine und Core dran gewesen. Aber die Core-Muskeln murrten unzufrieden. Das fasste ich als einen Wunsch nach Dehnen auf. Diesen Wunsch erfüllte ich leichten Herzens. Und tatsächlich fühlte ich mich nach dem Dehnen wohl und erholt.

Am Dienstag (Tag 229) machte ich die Einheit Oberarme- und Unterarme. Das ist eine gute Einheit, wenn der Elan ein bisschen darnieder liegt.

Am Mittwoch (Tag 230) schien die Sonne vor strahlend blauem Himmel. Ich hatte Zeit und Lust. So pumpte ich mein Fahrrad auf und fuhr zum See. Es war herrlich. Die Luft war kühl, nur einmal wirbelte eine Windböe den alten Staub vom Sommer auf. Mein Körper hatte kein Problem, die 14 km zu bewältigen. Seit zwei Wochen nehme ich täglich zwei zusätzliche Hübe Flutiform. Das scheint sich zu lohnen, denn ich konnte recht gut atmen. Auch das Krafttraining hat sicherlich dabei geholfen, daß mir das Radeln nicht anstrengend vorkam. Abends machte ich nach leichtem Aufwärmen (5 km / Stufe 2) Stretch und Relax.

Am Donnerstag (Tag 231) ruhte ich mich aus und radelte nur 5 km auf Stufe 1. Ich gönnte mir quasi einen Feiertag. Es ging mir sehr gut und ich war so glücklich, daß mir die Radtour am Vortag so leicht gefallen war. Mein Rad, das ich immer einen Dampfer nenne, weil es so schwer ist, schien mir leicht zu sein. Und der Weg schien mir auch viel kürzer als ich ihn in Erinnerung hatte. Schon regte sich in mir die Idee, daß ich vielleicht nächstes Jahr mit dem Rad zum Schwimmen im See fahre. Warum nicht?

Am Freitag (Tag 232) schob ich noch mal die anstehende Einheit Beine und Core auf. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie kam ich nicht in die Gänge. Abends raffte ich mich gerade so zu 5 km auf Stufe 1 mit dem Rad auf.

Heute am Samstag (Tag 233) wollte ich den Wochenbericht mit einer guten Nachricht beenden. Ich fuhr zum Aufwärmen (5 km / Stufe 2) mit dem Zimmerfahrrad. Anschließend machte ich die so lange aufgeschobene Einheit Beine und Core. Die Übungen fielen mir leichter als erwartet. Ich fragte mich, warum ich mich die ganze Woche vor dieser Einheit gegruselt hatte, warum sich wohl ein solch unerklärlicher Widerstand im Inneren erhoben hatte, obwohl ich wieder besser atmen konnte und sogar die Nase nicht mehr verstopft war. Die Menschenseele ist schon ein seltsames Ding. Was soll‘s. Ich habe den Widerstand überwunden. Und außerdem war ich diese Woche am See, Juhe!