Höhen und Tiefen

Insgesamt bin ich im November fast 200 km gelaufen, worauf ich stolz bin. Wie berichtet bin ich in der ersten Novemberwoche über 60 km gelaufen. Das ist mir dann auch in der zweiten Novemberwoche gelungen. Aber in der dritten Novemberwoche fühlte ich mich angestrengt und müde und in der vierten und letzten Woche hatte ich mit Schnupfen und Müdigkeit zu kämpfen. Damit ich nicht zuviel Kondition verliere, habe ich trotz Schnupfen den Streak nicht abreißen lassen. Ich verdanke dem täglich Laufen soviel, da darf es auch mal Mühe machen und anstrengend sein. Durch das täglich Laufen ist mein alltägliches Tun wie Einkaufen und Treppensteigen, leicht geworden. Ich werde zwar beim Treppensteigen kurzatmig, aber ich brauche zwischendurch nur kurz stehen zu bleiben und schon bin ich erholt. Als Atem“not“ empfinde ich das nicht, ich bin außer Atem, o.k., das ist aber nicht quälend, sondern irgendwie normal. Andere Leute rennen die Treppe hoch und schnaufen dann, die nennen das ja auch nicht Atem“not“. Der letzte Lauf des Novembers hat sich schon wieder einigermaßen locker und leicht angefühlt. Der Schnupfen scheint abzuklingen. Das Laufen macht wieder mehr Spass.

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Dankbarkeit

Nachdem ich im Oktober etwas weniger gelaufen bin um mich zu erholen, bin ich in der ersten Novemberwoche über 60 km gelaufen. Ich muß allerdings sagen, daß ich langsam und entspannt gelaufen bin. Bei höherem Tempo fühle ich mich zur Zeit einfach nicht so gut. Am Sonntag habe ich versucht, jeden zweiten Kilometer schneller zu laufen. Ich fand das aber sehr, sehr anstrengend, dennoch will ich hin und wieder 3 schnellere Kilometer einbauen, aber wichtig ist mir den langen Lauf ein mal in der Woche auszudehnen. Bisher laufe ich ca. 15 km und dann bin ich aber auch erschöpft. Das möchte ich auf jedenfall noch verbessern. Ich denke, ich brauche dafür Geduld und dann klappt das auch. Mit dem Novemberwetter hatte ich bis jetzt großes Glück. Meist ist während des Laufes die Sonne zwischen den Wolken hervorgekommen und hat die herbstlichen Farben des Laubes noch einmal zum Leuchten gebracht, so daß mich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit durchströmte. Morgen, am Dienstag ist mein 160. Streak-Lauf, ich freue mich darauf.

Ruhige und sanfte Läufe

Der Oktober war voller Sonnenschein bei kühler Luft, also perfektes Laufwetter. Trotzdem habe ich mich ab der zweiten Oktoberwoche irgendwie erschöpft gefühlt. An der Atmung lag es nicht und ich war auch ansonsten nicht krank. Zugegeben, ich hatte einige stressige Termine, aber ich denke auch daran lag es nicht. Nach meiner Meinung brauchte ich ein paar ruhige, sanfte Wochen. Ich bin deshalb kürzere und kurze Strecken gelaufen. Ich habe mir die Oktobersonne ins Gesicht scheinen lassen und bin locker und leicht gelaufen und habe darauf geachtet, daß ich Freude bei meinem Lauf finde. In den letzten drei Oktober-Wochen bin ich unter 50 km in der Woche geblieben. Damit bin ich zufrieden. Ich bin selber neugierig, wie sich der neue Monat entwickelt.