Laufen Lernen! – Aber wie?

Nach meiner Methode war das Laufen Lernen nicht so furchtbar anstrengend: Man muß nur langsam genug laufen. Am Anfang mußte ich langsamer laufen als die aller meisten Spaziergänger gehen, um so atmen zu können, daß ich mich noch hätte unterhalten können. Meine Herzfrequenz blieb am Anfang unter 100 Schläge pro Minute. Nach einigen Monaten langsamst laufen habe ich mich dann gewundert, daß dauernd Spaziergänger im Wege standen, denn unmerklich konnte ich etwas schneller als diese laufen. Dann kam die Zeit, als ich die Spaziergänger nur noch wie statische Hindernisse wahrnahm. Um das zu erreichen braucht man nur jeden zweiten Tag zu laufen. Und wenn etwas weh tut oder man sich müde fühlt, reicht auch mal nur ein Spaziergang. Wenn man unleidlich wird, sollte man auch mal eine Woche lang nur jeden dritten Tag laufen. Geduld für ein Jahr sollte man für meine Methode allerdings mitbringen. Während dieses Jahres kann man seine Strecken allmählich auf 10 bis 14 km ausdehnen. Während dieser Zeit kann man lernen, die Signale des eigenen Körpers zu verstehen. Im Laufe der Zeit wird der Körper dann zum Partner.

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Diagnose Copd

Die Zeit vor der Diagnose war entsetzlich. Ich  graulte mich davor, die eigene Wohnung zu verlassen, weil ich  wußte, daß ich mich die Treppe auf dem Rückweg hinaufquälen würde. Ja, ich kenne es, wenn man nach Atem ringt und das Gefühl hat, es bewegt sich in der Lunge nichts. Ich kenne es, wenn die Fingernägel blau werden. Und noch entsetzlicher ist es, wenn dann der eigene Ehemann und sein bester Freund einen Arzttermin vereinbaren, weil sie es nicht mehr mit ansehen können. Und das aller entsetztlichste ist der Moment, wo man pusten soll und es pustet nicht. Die Arzthelferin kann es nicht glauben, die Ärztin guckt unter den Tisch und murmelt irgendetwas von sehr, sehr krank. Die Welt bleibt in diesem entsetzlichen Moment einfach stehen und man fühlt nichts, absolut nichts. Ok, das ist der Moment, den alle Betroffenen kennen und ab jetzt ging es bei mir aufwärts !

Der entsetzliche Moment

Die Zeit vor der Diagnose war entsetzlich. Ich  graulte mich davor die eigene Wohnung zu verlassen, weil ich  wußte, daß ich mich die Treppe auf dem Rückweg hinaufquälen würde. Ja, ich kenne es, wenn man nach Atem ringt und das Gefühl hat, es bewegt sich in der Lunge nichts. Ich kenne es, wenn die Fingernägel blau werden. Und noch entsetzlicher ist es, wenn dann der eigene Ehemann und sein bester Freund einen Arzttermin vereinbaren, weil sie es nicht mehr mit ansehen können.

Und das aller entsetztlichste ist der Moment, wo man pusten soll und es pustet nicht. Die Arzthelferin kann es nicht glauben, die Ärztin guckt unter den Tisch und murmelt irgendetwas von sehr, sehr krank. Die Welt bleibt in diesem entsetzlichen Moment einfach stehen und man fühlt nichts, absolut nichts.

Ok, das ist der Moment den alle Betroffenen kennen und alle lernen schnell, daß die Medikamente ziemlich viel Freiraum verschaffen. Ich konnte die Treppe wieder steigen, ich habe Mut gefasst und ich habe angefangen zu radeln und dann zu joggen.