Buchfinkenschlag

Tag 100. Weiter, Weiter! Mehr, mehr! So fühlte ich mich zu Beginn dieser Woche. Ich hätte Bäume ausreißen können! Die Erholungswoche hat ihren Zweck erfüllt. Der Körper fühlte sich wohl und das Gemüt schloss sich der guten Gefühlslage an. Jetzt nur nicht übertreiben. Schön vorsichtig am Ball bleiben!

Am letzten Sonntag (Tag 94) machte ich das 30-Minuten Ganzkörpertraining von Dr. Daniel Gärtner. Das Video hier sah ziemlich anstrengend aus. So war ich ganz erleichtert, als ich besser als erwartet mitturnen konnte. Wobei ich natürlich viele Pausen brauchte. Und ich kann im dritten Stock nicht springen, sonst würde der Familie unter mir der Kronleuchter auf den Kopf fallen. Also machte ich statt Sprüngen Schwünge, d.h. ohne abzuheben. Trotzdem hat mich die halbe Stunde zum Schwitzen gebracht. Na also, geht doch! Ich denke oft daran, daß ich mehr als ein Jahr brauchte, um eine einigermaßen anständige Liegestütze hinzubekommen. Man muss dranbleiben. Das ist wie mit allen Dingen. Die Wiederholung ist die Mutter jeder Fähigkeit. Und die Belohnung ist, daß die Übungen je besser ich sie kann, desto mehr Spaß machen.

Am Montag (Tag 95) lief ich zum See (19 km). Der Himmel war bedeckt und ein leichter Wind kühlte mich. Das Wasser war mit 22 °C sehr angenehm. Ja, ich habe ein neues Thermometer gekauft und damit die Temperatur des Wassers gemessen. Die letzten fünf Kilometer des Heimweges waren sehr anstrengend. Das lag sicher an der Vorermüdung durch die Krafttrainings der letzten Tage. Auf dem Rückweg saß ein Buchfinkenmännchen auf einem Zweig in meiner Augenhöhe. Er betrachtete mich und ich betrachtete ihn. Ich hätte das hübsche Vögelchen glatt ergreifen können, so nah war er.

Den Dienstag (Tag 96) eröffnete ich mit den Übungen, zu denen die einbeinigen Kniebeugen gehören. Obwohl sie mehr als ein Jahr lang meine Schreckensübung waren, klappten sie plötzlich ganz gut. Zur Zeit habe ich mal wieder eine Phase, in der ich immer wieder überrascht bin, wie viel man erreichen kann, auch wenn die Lunge angeschlagen ist.

Am Mittwoch (Tag 97) schlenderte ich zum See (19 km) und badete eine kleine Runde. Wieder hatte ich mit einem Buchfinkenmännchen Blickkontakt. Er hatte eine zarte Daunenfeder im Schnabel. Als sich unsere Blicke kreuzten, flüchtete er. Noch immer hatte es nicht geregnet. So waren die Bäume zwar noch saftig und grün, aber der Boden war trocken und einige Pflanzen ließen die Blätter hängen.

Am Donnerstag (Tag 98) verschwand mein leichter Muskelkater beim Aufwärmen. Ich machte die Rumpf-Stabi-Übungen am Morgen. Diese Übungen sind eine vorzügliche Körperpflege. So ein stabiler Rumpf, der hilft bei der Fortbewegung, beim Sitzen, beim Tragen und eigentlich immer. Abends machte ich das Armtraining. Auch diese Übungen klappen um so besser, je öfter ich sie mache. Und selbstverständlich werde ich es nie so schön und leicht schaffen wie der Ex-Weltmeitster im Kickboxen Dr. Daniel Gärtner. Ja, ich musste sogar das Video immer wieder anhalten, weil die Luft nicht reichte. Spaß machte das Nachturnen der Übungen aber trotzdem.

Am Freitag (Tag 99) spazierte ich zum See (19 km). Über Nacht hatte es einen Temperatursturz gegeben, so daß die Luft kühle 13 °C hatte. Der Himmel war bedeckt und gelegentliche Sturmböen bogen die Bäume. Ein paar hundert Meter vor dem See hörte ich den Buchfinkenschlag. Der Buchfink stieß drei Pfiffe aus, gefolgt von einer kurzen zwitschernden Melodie. Das soll den Regen ankündigen. Tatsächlich kam ein Wind auf und der Regen brach los. Ich wartete unter einem Baum, bis das Schlimmste vorüber war. Schwimmen ging ich nicht, denn ich war schon nass und kalt. Auf dem Heimweg wurde ich nochmal, diesmal aber ohne Ankündigung, vom Regen, ja sogar Hagel, überrascht. Nach dem Gestöhne über Hitze und Dürre, war der nasse Guss himmlisch!

Heute, am Samstag (Tag 100), machte ich morgens die Übungen mit den einbeinigen Kniebeugen. Abends werde ich dann noch die kurze Baucheinheit machen. Das Geturne gefällt mir immer besser. Irgendwie freut es den Körper und das wiederum freut den Menschen.

Advertisements

Klau am See

Tag 86. Ja, ja, die Zeiten haben sich geändert. Der Klau findet schon morgens um sieben mitten im Wald am See statt! So ein Mist! Aber man kann auch, wenn man Glück hat, hilfreiche, liebe Menschen kennenlernen! Trotzdem werde ich ein paar Tage brauchen, um mein Vertrauen in die Menschheit zurück zu gewinnen.

Am letzten Sonntag (Tag 80) habe ich Mobility-Übungen und am Montag (Tag 81) Rumpf-Stabi-Übungen gemacht.

Am Dienstag (Tag 82) ging es wieder zum Schwimmen im See (18 km). Die Luft war recht kühl mit 17 °C. Das Wasser hatte warme 22 °C. Damals hatte ich noch ein Thermometer. Dieses Jahr bin ich aber irgendwie verfroren, so daß ich nur kurz geschwommen bin. Trotz der Kürze durfte ich wieder den Überflug eines Graureihers erleben. Geregnet hat es immer noch nicht. Der Waldboden war trocken. Die Blätter der Bäume waren aber schön saftig grün. Die Brombeeren blühten. An der Waldwiese hatte jemand Bienenkörbe aufgestellt, so daß ich dort nun das Summen und Brummen der fleißigen Bienchen hörte.

Am Mittwoch (Tag 83) widmete ich mich morgens den Übungen mit den einbeinigen Kniebeugen. Abends raffte ich mich zum Armtraining auf.

Am Donnerstag (Tag 84) war ich wieder am See zum Schwimmen (18 km). Neben meiner Einstiegsstelle in den See wartete ein Graureiher. Er lief hin und her und guckte mutig. An mir störte er sich nicht. Ich freute mich über diesen Zuschauer. Die Luft war 19 °C warm und das Wasser 20 °C. Der See lächelte blau unter klarem Himmel. Ein leichter Wind kräuselte die Oberfläche. An diesem Tag ging das fünfte Jahr zu Ende, seitdem ich täglich Sport mache. Na ja, abgesehen von der Infektpause Ende April diesen Jahres. Und ich kann sagen: „Mir geht es gut. Das tägliche Sporteln hat sich gelohnt!“ Aber auch die Infektpause war vernünftig. Ich würde jedem empfehlen, bei Infekt zu pausieren.

Am Freitag (Tag 85) machte ich Mobility-Übungen.

Heute, am Samstag (Tag 86) war ich am See (20 km). Schon um sieben war ich dort angekommen und badete – mit Badeanzug! – im kühlen Nass. Als ich zurückkam war mein Rucksack weg! Schuhe, Socken und ein Handtuch waren die einzig mir verbliebenen Gegenstände. Eine nette Dame brachte mich in die Nähe ihres Hauses, das 1,5 km entfernt lag. Dort sagte sie, ich möge doch bitte warten. Sie war misstrauisch und ich sollte ja nicht erfahren, wo ihr Häuschen steht und schon gar nicht zu ihr nach Hause kommen! Nach etwa einer halben Stunde erschien die nette Dame mit einem hellblauen Kleidchen und „garantiert frischgewaschenem“ Unterhöschen. Ich zog mir dankbar die trockenen Klamotten an und beschloss, am Seeufer zurück zu gehen. Ich hoffte, daß vielleicht jemand den Rucksack weggeschmissen hatte und ich wenigstens mein Medikament wieder bekommen würde. Als ich zurück zu meiner Einstiegsstelle in den See kam, trat gerade ein junger Mann mit einem kleinen Jungen aus dem oberen Wald. Er hielt meinen Rucksack in der Hand! Der Junge hatte ihn oben im Wald gefunden. Geld war weg. Kinderbadewannenthermometer, Sonnencreme und meine Wasserflaschen waren weg. Meine Klamotten auch. Danke, danke, denn meine GPS-Uhr war noch im Rucksack und das Salbutamol. Morgen werde ich, wenn ich die Kraft habe, mal in dem oberen Waldstück auf die Suche gehen. Vielleicht finde ich ja dort die Klamotten.

Der Sommer ist zurück!

1186. In der vergangenen Woche kam der Sommer für ein paar Tage in seiner lieblichsten Form zurück. Die Sonne schien von strahlend blauem Himmel. Es wehte ein leichter lauer Wind. Durch den von der Sonne durchfluteten Wald laufen war für mich wie träumen. Dabei war ich wach und alle Sinne waren aufnahmebereit. Düfte, Geräusche und Farben strömten auf mich ein. Eine wundersame Glückseligkeit bemächtigte sich Meiner. Welch ein Segen, daß es mir gelungen ist, aus dem elenden Tal der Lungenkrankheit hinauf in die Höhen des Glückes zu entkommen. Nicht das Höher, Schneller Weiter ist mein Ziel geworden. Mein Ziel sind die Momente der Glückseligkeit, wenn die Baumwipfel mir freundlich zuwinken und ich fühle, wie der Atem ohne Stocken dahin fließt. Oder wenn ich im See auf dem grünen und doch durchsichtigen Wasser treibe und das zarte plätschern der Wellen mich trägt, während ich in den blauen Himmel schaue, um zu sehen, wie ein Raubvogel im Aufwind kreisend an Höhe gewinnt. Das Leben ist schön!

P.S.: Da finde ich gerade eine Patientengeschichte, die Ärzte aus Kanada berichteten. Die Geschichte handelt von einer 86-jährigen extrem sportlichen Frau mit fortgeschrittener Copd (FEV1/FVC = 34 %, FEV1=51%). Die Copd war durch ein schlecht behandeltes Asthma entstanden. Trotz der schlechten Lungenfunktion lag ihre aerobe Leistungsfähigkeit auf dem Fahrradergometer bei 170 %, wobei sie die Anstrengung als moderat empfand.

Gib niemals auf, kann man da nur lernen. Lass Dich nie einschüchtern! Verzage nicht! Lebe Deinen Traum! Es ist nie zu spät! Man kann viel kompensieren!

Und auch wenn man Sauerstoff bei Belastung braucht, dann geht die Welt auch nicht unter. Man kann damit immer noch Sport machen wie hier berichtet wird.

Nur nicht den Kopf hängen lassen!

Am Sonntag (Tag 1180) lief ich nur kurz.

Am Montag (Tag 1181) lief ich eine etwas größere Runde (21 km). Mein Mann hatte mich am großen Fluß abgesetzt, denn er fand die vier Tag mit kurzen Läufen, die hinter mir lagen, seien genug. Stimmt! Am großen Fluß zogen die Schiffe vorbei. In der kleinen Bucht, von der aus ich meinen Lauf startete, lagen zwei Motoryachten vor Anker. Es roch nicht gut, ja sogar ekelhaft. Woran es lag, konnten wir nicht feststellen. Von der Bucht aus lief ich über den Berg zum verwunschenen Waldsee in der Schlucht. Von dort lief ich zurück über den Berg zum Badesee. Der Badesee roch nach frischem Wasser und lud zum Bade ein. Ich war aber nicht in Stimmung und fühlte mich auch schon zu müde, um noch zu schwimmen. Von dort lief ich direkt nach Hause. Während des ganzen Laufes sah es so aus, als würde es gleich regnen. Dementsprechend begegnete ich nur wenigen Joggern und ein paar Waldarbeitern. Es blieb aber trocken. Ich konnte damit in der Laufstatistik zum fünften Mal in diesem Jahr und in meinem Leben überhaupt dreihundert Kilometer im Monat hinzufügen. Juhu!

Der Dienstag (Tag 1182) verlief ganz anders als geplant. Mein Mann kam mit zum Badesee. Wir fuhren mit dem Auto zum See. Der Parkplatz ist auf der anderen Seite und am anderen Ende des Sees als meine Einstiegsstelle. Die andere Seite ist die Seite, auf die am Morgen die Sonne fällt. Mein Mann genoss am Ufer die Sonne. Ich ging schwimmen. Es wehte ein kühler Wind, so daß die heiße Sonne gerade angenehm war. Das Schwimmen war herrlich. Ich hatte mit der Atmung überhaupt kein Problem! Hätte ich nicht gewusst, daß ich zurückerwartet werde, wäre ich länger als ein halbes Stündchen geschwommen. Aber wir wollten ja noch einkaufen gehen. Nach dem Baden ein bisschen von der Sonne gewärmt zu werden war sehr angenehm. Mein Muskelkater vom Vortag war nach dem Schwimmen gänzlich verschwunden. Da wurde mir klar, daß mir das Schwimmen in diesem Sommer die vielen langen Läufe auf jeden Fall erleichtert, wenn nicht gar überhaupt ermöglicht hatte. Nach dem Besuch am See gingen wir einkaufen. Und ich muss sagen, mir war es nicht einmal, als wir später wieder zu Hause waren, richtig warm geworden. Insofern war dieser Ausflug extrem lehrreich: Erstens: Das Schwimmen nach ca. 10 km hilft der Regeneration der Muskulatur unglaublich gut. Zweitens: Nach dem Schwimmen 10 km zu laufen, wärmt den Körper auf, so daß ich die Kälte des Sees nicht den ganzen Tag mit mir herumschleppte. Drittens: Schwimmen zwischen den Laufphasen ist mir nicht so kraftvoll und flüssig möglich, wie wenn ich es isoliert macht. Viertens: Die Lunge wird durch das Laufen sehr stark belastet. Das merkte ich später, als ich einen kurzen Lauf absolvierte. Beim Schwimmen kann ich sehr viel besser atmen.

Am Mittwoch (Tag 1183) lief ich zum Badesee (19 km). Es war ein herrlicher Sonnentag mit leichter Brise. Die Wärme war angenehm. Das Licht durchflutete den Wald. Im See bin ich die große Runde geschwommen. Das Wasser war kühl und erfrischend. Die Atmung ging gut. Es war einer der schwerelosen Tage. Glück pur – Ich verstumme. Ich will es nicht zerreden.

Am Donnerstag (Tag 1184) bin ich nur kurz gelaufen und habe am Spielplatz ein paar Klimmzüge gemacht. Außerdem habe ich endlich wieder eine längere Dehneinheit gemacht. Wenn ich das Dehnen eine zeit lang vernachlässige, werde ich ganz steif. Wie haltet ihr das mit dem Dehnen?

Am Freitag (Tag 1185) lief ich wieder zum Badesee (19 km). Strahlender Sonnenschein wies mir den Weg. Die Kühle der Luft verriet, daß der Sommer allmählich seine Kraft verliert. Das Wasser im See war etwas kühler geworden. Trotzdem schwamm ich die große Runde und es fühlte sich sehr gut an. Der Heimweg war allerdings recht beschwerlich. Ich hatte mich nämlich beim Schwimmen vollkommen ausgepowert und hing den restlichen Tag müde an meinem Schreibtisch herum. Und als ich meinen Gedanken so nachhing, da sah ich mich plötzlich als 86-jährige zum See laufen und meine Runde schwimmen. Da war ich wieder hellwach. Ha! So wird es kommen!

Heute, am Samstag (Tag 1186) lief ich nur kurz. Die große Schwimmrunde von gestern wollte noch verdaut werden. Ein Weilchen habe ich mich im Park unter einen schattigen Baum gesetzt. Da erschien eine junge Frau mit Pferdeschwanz und packte mitten auf dem grünen, gerade frisch gemähten Rasen ihre Turnmatte aus. Sie machte ihr Krafttraining, angeleitet über Ohrstöpsel. Sie war unermüdlich. Alle Übungen machte sie zwanzig Mal je drei Sätze lang. Sie schien überhaupt nicht zu ermüden. Trotz ihrer zarten Figur führte sie alle Sprungelemente aus, als wäre sei ein Gummiball. Ich dachte, daß ich das mit dem Krafttraining etwas ernster nehmen sollte. Das bringt ja auch für das Laufen viel. Morgen hoffe ich vor dem großen Regen noch eine Lauf-Schwimm-Lauf-Runde zu schaffen. Ich würde nämlich gerne diese Woche wieder etwas über achtzig Laufkilometer verbuchen können. Mal sehen, was mein Körper sagt und wie das Wetter ist, wenn ich morgen zum Fenster hinausschaue.

Einstweilen wünsche ich eine angenehme Woche!

Fern der wirklichen Wirklichkeit

1172. Das Laufen ist für mich ein Segen. Ich kann mich stark und gesund fühlen. Immer wenn ich mich etwas angekränkelt fühle, hilft mir ein Läufchen. Das Eintauchen in die Grüne Welt der Ruhe ist jedes mal eine kleine Geburt. Der Ballast aus dem Alltag, der an mir klebt, muss draußen bleiben. Zurück in der „wirklichen“ Welt fühle ich mich mindestens eine Stunde lang wie ein eben erst gelandetes außerirdisches Wesen. Der Krach, die Unruhe, die Hektik ist im Wald unendlich fern. Beim Schwimmen hört man nur das Glucksen des Wassers. Niemand, dem ich in meinem Alltag begegne kann sich auch nur vorstellen, daß ich gerade aus dem Wald komme, geschweige denn, daß ich im See geschwommen bin. Wenn ich zurückkomme sind die Menschen auch für mich zunächst noch irgendwie fremd. Zuerst kommt es mir so vor, als ob ich sie im Fernsehen sehe. Denn für mich sind sie unwirklich. So fern sind sie meiner kleinen Wald-Schwimm-Welt. Allmählich gleite ich dann hinüber in die andere Welt, die als die wirkliche Wirklichkeit gilt. Ich bin so unsagbar froh, daß ich dieses kleine Refugium außerhalb erobert habe. Möge es noch lange für mich erreichbar sein. Es macht mein Leben um so viel lebenswerter.

Am Sonntag (Tag 1166) bin ich nur kurz gelaufen und habe ein paar Klimmzüge am Spielplatz gemacht. Diesmal kam eine asiatisch aussehende Mutter eines Kleinkindes hinzu und versuchte sich ebenfalls an den Klimmzügen. Sie machte das ziemlich gut, obwohl sie sehr zierlich war.

Am Montag (Tag 1167) bin ich wieder zum See gelaufen (19 km). Ich schwamm in herrlichem grün-durchsichtigem Wasser. Erst fühlte es sich kühl an. Aber je weiter ich schwamm, desto wärmer fühlte sich das Wasser an. Ich geriet geradezu in einen Rausch. Das Wasser gluckste und ich lag auf dem Wasser und pflügte mich kraulender Weise vorwärts. Es fiel mir schwer umzukehren, als die halbe Stunde in die eine Richtung um war. Ich hätte bis an das Ende der Welt schwimmen können, so schön war es.

Am Dienstag (Tag 1168) bin ich wieder nur kurz gelaufen mit ein paar Klimmzügen am Spielplatz. Eigentlich wollte ich ja in der Frühe zum See laufen. Aber an diesem Morgen war mein Körper zu schwer als daß ich ihn hätte aus dem Bett wuchten können – einfach strukturierte Menschen würden das wohl Faulheit nennen.

Am Mittwoch (Tag 1169) fühlte ich mich schwächlich und es war ziemlich kalt. Ich gab mich noch einmal der Faulheit hin und lief lustlos zum Spielplatz, machte ein paar Klimmzüge und trottete nach Haus.

Am Donnerstag (Tag 1170) begab ich mich auf die Winterrunde (14 km). Zwischendurch kam ich an einem Spielplatz vorbei. Daran war ich früher achtlos vorbei gelaufen. Diesmal machte ich ein paar Klimmzüge und kletterte eine kleine Kletterwand hoch. Dann lief ich zum Waldsee und wieder nach Hause. Irgendwie war ich etwas traurig gestimmt. Denn die Schwimmsaison scheint zu Ende zu sein. Immerhin bin ich dieses Jahr 39 mal zum Badesee gelaufen und darin geschwommen. Letztes Jahr habe ich das nur 19 mal geschafft. Das nenne ich einen Fortschritt.

Am Freitag (Tag 1171) strahlte die Sonne und brannte die Wintergefühle weg. Ich lief über Mittag meine alte Parkseerunde (7 km). Das hatte ich im Januar dieses Jahres das letzte Mal getan. Ich war angenehm überrascht, wie locker und leicht diese Strecke zu laufen war. Auch wenn die Hügel wie alle Hügel für mich schwierig sind. Als ich wieder zu Hause war, war ich Ruck Zuck erholt. Ich hätte nie gedacht, daß die langen Strecken aus Frühjahr und Sommer die ehemals lange Parkrunde zu einer leichten, eher kurzen Strecke machen.

Heute, am Samstag (Tag 1172) lief ich durch tropisch luftfeuchten Wald zum Badesee (19 km). Der Lauf zum See war angenehm trotz der feuchten Wärme. Der See selbst war allerdings keine Freude mehr. Er roch nicht nach frischem Wasser. Die Sichttiefe war deutlich reduziert. Grüne Algen wurden an das Ufer geschwemmt. Da ich mich ohnehin etwas müde fühlte, unterließ ich das Schwimmen. Ich lief direkt wieder nach Hause. Auf dem Heimweg musste ich feststellen, daß das Kürbissüppchen vom Vortag wohl nicht ausreichende Nahrung war. Denn mir wurden die Beine schwer und ich konnte mich an der Sonne, die sich durch die Nebelschwaden gekämpft hatte, gar nicht recht erfreuen. Vielleicht versuche ich mich morgen noch einmal an der Badeseerunde. Aber vorher esse ich ordentlich.

Ich wünsche allen Lesern satte Tage!

Hexenschuss

1165. Der See ist jetzt, im August sagenhaft grün. Man kann noch einige Meter weit in die Tiefe blicken. Insgesamt ist die Farbe des Wassers ein durchsichtiges sattes Grün. Dabei wirkt das Wasser frisch und kühl. Die Temperatur ist bis zu zwei Grad über 20 °C. Beim Schwimmen fror ich nicht. Allerdings wird der Körper doch ziemlich kalt. Wieder an Land kann es schon mal sein, daß das Zittern für ein paar Minuten nicht zu kontrollieren ist. Das erinnert an Kindertage, wenn die Zähne klapperten, die Lippen blau wurden und man doch nicht aus dem Wasser wollte. Zum Dank dafür ist dann der Körper den ganzen Tag wohlig warm. Die Lunge dankt es auch, denn das Atmen fällt nach dem Schwimmen den ganzen Tag leichter. Möge es noch ein paar sonnige Tage geben, damit der See einladend bleibt.

Am Sonntag (Tag 1159) schien zwar die Sonne, aber sie konnte mich nicht an den See locken, denn es war recht kühl. Ich beschränkte mich auf eine kurzen Lauf und etwas Krafttraining.

Am Montag (Tag 1160) ging es wieder an den See (19 km). Auf den Lauf zum See lockte mich nur das Schwimmen. Der Lauf selbst war anstrengend und ohne die Belohnung durch das Schwimmen im kühlen Nass, hätte ich den Weg wahrscheinlich nicht auf mich genommen. Durch das Krafttraining sind die Beine müder als gewohnt. So sind die zahlreichen Hügel zum See ungewohnt anstrengend gewesen. Ich tröstete mich damit, daß der Preis für die Weiterentwicklung des Körpers eine gewisse Anstrengung ist. Ich will zwar kein Hochleistungssportler werden, aber ich möchte stark werden, soweit es geht. Schwimmen konnte ich sehr weit. Dabei kann ich viel besser atmen als an Land. Ich frage mich, ob das Schwimmen nicht doch im Winter weiter betreiben könnte. Im Hallenbad will ich das aber nicht tun. Zum Einen fürchte ich mich vor Infekten. Im Schwimmbad ist man sehr dicht an anderen Menschen dran – und das in der Erkältungszeit! Zum Anderen bekommt mir das Chlor nicht so gut, wenn ich regelmäßig in das Hallenbad gehe. Na ja, erst mal kann ich ja noch weiter im See schwimmen. Und im Winter habe ich ja weniger Probleme mit dem Atmen beim Laufen. Und der nächste Sommer kommt bestimmt.

Am Dienstag (Tag 1161) bin ich wieder zum See gelaufen (19 km). Die große Runde zum Schwimmen ist fühlte sich ziemlich kurz an. Auf dem Weg zum See war es kühl und dicke Wolken türmten sich auf. Als ich ins Wasser ging riss die Wolkendecke auf und die liebe Sonne lachte. Ich schwamm eine knappe halbe Stunde hin und eine knappe halbe Stunde zurück. Nach dem Schwimmen zitterte ich ein Weilchen während ich mein Brot mit meiner Ente teilte. Auf dem Heimweg wurde ich schnell wieder warm.

Am Mittwoch (Tag 1162) und Donnerstag (Tag 1163) lief ich nur kurz. Am Spielplatz machte ich ein paar Klimmzüge. Und: ich gebe es ja zu, ich dokterte noch ein wenig an meinem Hexenschuss herum. Am Montag (Tag 1160) hatte ich nämlich mitten im Wald meinen Rucksack abgesetzt, um Wasser heraus zunehmen und ein Schlückchen Wasser zu trinken. Als ich den Rucksack aufheben wollte, da krachte es in meinem Rücken und ich konnte mich nicht mehr aufrichten. Ein halbe Stunde arbeitete ich daran, wieder gerade zu stehen. Den Rucksack konnte ich nicht aufheben. Ich konnte mich nicht so weit hinunter bücken. Der Schmerz wäre zu groß gewesen. Endlich kamen zwei Leute vorbei. Auf meine Bitte hoben sie den Rucksack auf, drückten ihn mir wortlos in die Hand und gingen schnell weiter. Ich entschied mich weiter zum See zu gehen, auch wenn mir zu diesem Zeitpunkt der Schmerz noch Tränen in die Augen trieb. Nach Hause wären es knapp sieben Kilometer gewesen, zum See aber nur drei. Während ich ging, lies der Schmerz etwas nach. Beim Schwimmen hatte ich kaum Schmerzen. So schwamm ich fast eine Stunde. Als ich aus dem Wasser stieg, stiegen die Schmerzen parallel zum Körpergewicht an. Ich konnte mich aber umziehen und nach Hause gehen. Am Donnerstag (Tag 1163) war der erste Tag, an dem ich sicher war, daß es richtig war, daß ich mich weiterhin bewegt hatte. Ich musste nämlich die Bewegung suchen, die den Schmerz auslöste. Ich glaube fest daran, daß vor allem das Schwimmen gleich nach dem Hexenschuss die Heilung stark beschleunigt hat. Wiedermal war Bewegung meine Rettung. Gibt es eigentlich einen Gott der Bewegung? Dem würde ich gern ein Dankgebet schicken für die schnelle Heilung des Hexenschuss.

Am Freitag (Tag 1164) war es wieder kühl. Es pfiff ein kalter Wind und die Sonne versteckte sich hinter einer dicken Wolkendecke. Ich wollte aber nicht auf besseres Wetter warten und lief zum See (19 km). Ich ging ins Wasser. Das Wasser fühlte sich anfangs kalt an. Es waren aber immerhin 20 °C. Den See hatte ich für mich allein. Die Enten und der Graureiher saßen am Ufer und schauten zu. Ich schwamm eine viertel Stunde in die eine Richtung und fühlte mich ziemlich kalt. So schwamm ich früher als sonst zurück. Daher hatte ich noch viel Kraft für den Heimweg. Der Lauf nach Hause war gar nicht anstrengend und machte richtig Spaß. Den Hexenschuss fühlte ich noch. Es fühlte sich nur noch wie ein Muskelkater an, war also halb so schlimm. Glück gehabt. Ich bekam ziemlich gut Luft und sehr gute Laune. Mir waren nicht mal die Mundwinkel zu schwer, so konnte ich lächeln und laufen vereinen.

Heute, am Samstag (Tag 1165) war ich wieder am See (19 km). Vom gestrigen Lauf war ich noch etwas müde. Das Wasser fühlte sich kalt an, war aber 20 °C warm. Als ich wieder an Land kam, warteten schon zwei Blesshuhn-Kinder und ihre Mama auf mein Brot. Ich teilte das Brot mit ihnen und lief wieder nach Hause. Derweil war es richtig heiß geworden und mir fiel wieder ein, warum ich in der ersten Sommerhälfte so früh zum See gelaufen war. Hoffentlich kommen noch ein paar heiße Tage.

Die Tage sind gezählt

1158. Vom Laufen entspannt, vom Schwimmen erfrischt, vom Krafttraining gestärkt, bis in den letzten Winkel des Körpers durchblutet, insgesamt angemüdet und doch entspannt: So fühlt sich eine geglückte Woche an. Nicht immer ist dies für mich erreichbar. Um so schöner ist es, wenn es gelingt. Es macht sich ein wohliges Gefühl breit, das eine freundliche Saite im Innern zum erklingen bringt. Ein zufriedener, satter Ton scheint sich leise und doch fröhlich zu entfalten und bringt mit seinen Schwingungen den gesamten Tag zum klingen. Er zaubert ein Lächeln in die Welt. Friedfertige Gelassenheit liegt in der Luft und ein allgemeines Wohlwollen breitet sich aus. Wenn dann die Realitäten des Lebens Einzug in den Tag halten, werden sie durch den milden Ton entschärft.

Am letzten Sonntag (Tag 1152) bin ich nur kurz gelaufen. Die große Schwimmrunde vom Tag zuvor saß mir noch wohlig in allen Muskeln.

Am Montag (Tag 1153) ging es dann wieder zum Badesee (19 km) mit großer Schwimmrunde. In der Nacht hatte es geregnet. Der Morgen war kühl. Die Luft war frisch und sauber. Die Sonne strahlte freudig vom Himmel ohne heiß zu sein. Es hätte ein traumhafter Frühlingstag sein können. Und doch war es ein Augusttag. Der Wald war satt grün und glänzend nach der verregneten Nacht. An Bäumen und Sträuchern hingen Früchte, wo man auch hinsah. Am Waldeingang warteten saftige Brombeeren darauf, gegessen zu werden. Ich habe diese Aufgabe mit Freude übernommen. Ein kühler Wind, der meine Haut streichelte, flüsterte mir zu, daß der Sommer nicht ewig währen wird. Der See war vom Regen und Sturm durchwühlt und erfrischt. Die Sonne brachte die Wellen zum glitzern und so war das Schwimmen traumhaft. Einmal schaute der Graureiher vorbei. Ansonsten war der See still und verlassen, was mich sehr vergnügte. Gut durchgekühlt und erfrischt kam ich wieder nach Hause.

Am Dienstag (Tag 1154) lief ich zum Spielplatz und versuchte mich an Klimmzügen. Ein Mädchen im Vorschulalter eilte lachend herbei und zeigte mir, wie man das richtig macht. Wir sprachen zwar verschiedene Sprachen, aber wir haben uns bestens verstanden.

Am Mittwoch (Tag 1155) lief ich wieder zum See (19 km). Es war kalt und zwischendurch regnete es. Da ich mich müde fühlte, schwamm ich „nur“ eine halbe Stunde. Hier „nur“ zu sagen klingt in meinen Ohren richtig angeberisch. Aber es ist ja wahr und es gibt mir eine innere Zufriedenheit, wenn ich das „nur“ niederschreibe. Man möge es mir nachsehen! Auf dem Heimweg trennt ein ziemlich langer Zaun den Weg, auf dem ich an einem See entlang laufe, vom angrenzenden Waldstück ab. Das Gebiet hinter dem Zaun ist als Naturschutzgebiet gekennzeichnet. Dort liegt ein lichter Wald. Beim Vorbeilaufen habe ich noch nie Tiere gesehen. Dieses Mal sah ich zwei Hirschkühe. Sie ästen friedlich und dabei gingen sie immer mal wieder ein Stückchen weiter, so daß ich sie in voller Pracht sehen konnte. Schließlich verschwanden beide ruhig äsend nach einander hinter Büschen und Bäumen. Beschwingt lief ich nach Hause und empfand wieder einmal tiefe Dankbarkeit für mein Glück.

Am Donnerstag (Tag 1156) und Freitag (Tag 1157) regnete es. Es lies sich kaum mehr abstreiten, daß der Herbst nicht mehr allzu fern ist. Ich lief zum Spielplatz. Ich machte ein paar Klimmzüge. Ansonsten widmete ich mich ein bisschen der Rumpfstabilität. Dabei wurde mir wieder mal klar, daß ich dem Krafttraining mehr Aufmerksamkeit schenken müsste. Na ja, was soll‘s! Gefühlt bin ich ja erst ganz am Anfang der Rückeroberung meines Körpers.

Heute, am Samstag (Tag 1158) lief ich zum Badesee (19 km) und zum Schwimmen. Wieder war von heißem August nicht die Spur. Es war eher herbstlich kühl und der Himmel war bedeckt von dicken Wolken, die so aussahen, als wollten sie demnächst Wasser lassen. Aber es geschah nicht. Hinter dem Zaun am See habe ich diesmal den Hirsch mit seinem riesigen Geweih gesehen! Das Wasser im See war heute besonders weich und erfrischend. Ganz heimlich überlegte ich, ob ich morgen wieder zum Schwimmen laufe. Denn die Tage, an denen das geht, sind gezählt. Mal sehen, was die Muskeln morgen sagen.

Ich wünsche allen Lesern noch ein paar schöne Sommertage!

Der Tag beginnt

Tag 1151. Es ist Zeit zum Aufstehen! Es ist noch früh. Ich trabe so vor mich hin. Der Mond scheint. Der Morgen bricht an. Die Sonne geht auf. Die Sonne scheint. Das Wasser des Sees kühlt. Ich laufe die Hügel hinauf und hinab. Ich bin allein unterwegs. Ich treffe keine Menschenseele. Ich tauche in den See. Der See ist grün. Das Wasser riecht frisch und sauber. Ich kraule langsam, aber kräftig. Eine Ente fliegt über mich dahin. Beinahe streift sie meinen Kopf mit ihren Füssen. Wieder an Land teile ich mein Brot mit der Ente. Ich laufe nach Hause. Wir frühstücken. Der Tag beginnt.

Am Sonntag (Tag 1145) und Montag (1146) lief ich nur kurz.

Am Dienstag (Tag 1147) lief ich zum See (18 km), um eine Runde zu schwimmen. Für den Tag war Gewitter und Regen angekündigt. Stattdessen war die Luft schwül und ein heißer Wind fegte über das Land. Eigentlich ein Wetter, bei dem ich Schwierigkeiten beim Atmen erwartet hätte. Aber dem war nicht so. Es lief gut. Ich schwamm eine größere Runde. Das Wasser war angenehm kühl (20 °C). Auf dem Heimweg dauerte es eine ganze Weile, bis ich wieder durch und durch warm war. Zu Hause angekommen, genoss ich meinen leicht angemüdeten Körper. Eine tiefe Entspannung begleitete mich durch den Tag.

Am Mittwoch (Tag 1148) saß mir das Schwimmen noch in den Muskeln und ich entschied mich kurzfristig für einen kleinen Erholungslauf im Park.

Am Donnerstag (Tag 1149) lockte mich die Kühle des Morgens auf meinen See-Plus-Schwimmen-Lauf (19 km). Allerdings nicht in der frühesten Frühe sondern etwas später. In der Nacht hatte es geregnet. Ich freute mich auf einen frischen Morgen mit sauberer Luft. Freundlicherweise empfingen mich aber Damen und Herren mit Laubbläsern, die den vom Regen niedergewaschenen Staub mit Blattwerk und Hundescheisse emsig aufwirbelten. Bald ließ ich die Stadt hinter mir. Am See stand ein Angler strahlend auf dem Weg. Er posierte vor älteren Damen und ließ sich fotografieren. Er hielt vor sich einen frisch gefangenen Hecht, der ca. einen Meter lang war. Vielleicht ist die früheste Frühe doch schöner? Während ich im See schwamm, fischte der Graureiher einen kleineren Fisch aus dem See. Nach dem Schwimmen wartete meine Ente schon auf mich. Ich teilte mit ihr mein Brot und lief wieder nach Hause. Seit Mai bin ich mit dem heutigen Tag schon dreißig Mal im See geschwommen.

Am Freitag (Tag 1150) bin ich wieder kurz gelaufen.

Heute, am Samstag (Tag 1151) bin ich erst kurz nach Sonnenaufgang in die Welt hinausgetrabt (19 km). Auf dem Weg zum See ist mir eine hellbraune Maus mit schwarzem Streifen auf dem Rücken über den Weg gelaufen. Im See bin ich eine halbe Stunde lang in die eine Richtung und dann wieder eine halbe Stunde lang in die andere Richtung geschwommen. Es fühlte sich so herrlich an. Als ich aus dem Wasser gestiegen war, kam ich mit einer Dame ins Gespräch. Sie schwor auf Sport als Lebenselixier. Das ließ ich mir gern erzählen. Diese Woche bekam ich richtig gut Luft. Ich musste nur sehr auf das Ausatmen achten. Das ist zwar nervig, aber so entsteht keine Atemnot.

Ich wünsche aktive Sommerferien!