Ausdauer macht glücklich!

Tag 268. Jetzt wird wieder die Ausdauer gesteigert! Da mein Hals immer noch kratzt, radele ich zu Hause auf dem Zimmerfahrrad im wohltemperierten Raum. Und ich kann immer wieder sagen, so sehr Kraftzuwächse sichtbar, spürbar und wunderbar sind, so sehr macht die ausdauernde Belastung des Körpers glücklich. Nun steht das alte Problem wieder auf, wie ich meine Zeit auf Ausdauereinheiten und auf Krafteinheiten verteile. Im Moment gehe ich nach Gefühl.

Am letzten Sonntag (Tag 262) radelte ich 5 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad.

Am Montag (Tag 263) war nach dem Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad (5 km / Stufe 2) Brust und Arme dran. In dieser Übungseinheit macht man viele Liegestützen. Da bin ich inzwischen viel besser geworden. Als ich jung war, wären Frauen, die Liegestützen machen, unmöglich gewesen. Damals sollte eine Frau ein feingliedriges und zartes Wesen sein, fast wie eine Fee. Muskeln passten da nicht ins Bild. Es hat sich viel geändert und in diesem Fall sogar zum Besseren. Denn genauso wie ein Mann, fühlt sich eine Frau besser, wenn sie stark ist.

Am Dienstag (Tag 264) wärmte ich mich mit dem Zimmerfahrrad auf (5 km / Stufe 2). Danach war die Übungseinheit Beine und Core dran. Diese Einheit empfinde ich als extrem anstrengend und diesmal hatte ich sogar noch ein wenig Muskelkater, so daß ich vorher mit mir gehadert hatte, ob die Muskeln schon bereit seien für diese Einheit. Nach dem Aufwärmen und während der Übungen vergaß ich die Frage nach dem Muskelkater völlig. Und hinterher fühlte ich mich sogar besser als vorher!

Am Mittwoch (Tag 265) radelte ich 5 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad.

Am Donnerstag (Tag 266) radelte ich 10 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad. Es tat richtig gut, mal wieder etwas für die Ausdauer zu tun. Krafttraining macht zwar stark, aber nicht glücklich. Dagegen kann ich mit Ausdauertraining Glückshormone loseisen, die dann durch meinen Körper strömen.

Am Freitag (Tag 267) war nach dem Aufwärmen (Zimmerfahrrad 5 km / Stufe 2) Schultern und Brust dran.

Heute, am Samstag (Tag 268) radelte ich 10 km auf Stufe 2 mit dem Zimmerfahrrad. Meine Ausdauer ist durch die Beschränkung in den letzten Monaten auf das Krafttraining soweit reduziert, daß ich schon nach 10 km ermüde. Das wird sich aber bald ändern!

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Stufe 4

Tag 212. Es ist schon seltsam, daß der Körper gestärkt wird, wenn er belastet wird -außer den Ohren, denn die leiden ja unter Belastung. Manchmal muss ich mich zum Turnen aufraffen. Es lohnt sich aber sehr! Die körperliche Geschicklichkeit, die Gewandtheit und die Leichtigkeit verbessern sich spürbar. Die neugewonnene Kraft macht Spaß. Solange mir die Atmung nicht ganz so leicht fällt, ist das Krafttraining ein guter Ersatz für das Laufen. Was allerdings fehlt, ist die Freiheit, die das Laufen vermittelt.

Am letzten Sonntag (Tag 206) beschränkte ich mich auf 5 km mit dem Zimmerfahrrad. Ich stellte es auf Stufe 1. Der Besuch war weg und nun wirkte die Anstrengung der Woche nach. Ich gönnte mir diesen „Ruhe“-Tag.

Am Montag (Tag 207) kämpfte ich noch mit einer leichten Müdigkeit. Zog aber nach dem Aufwärmen mit dem Rad (5 km / Stufe 3) die Einheit Beine und core durch. Ich nahm sogar zu den „reverse Squat“, bei denen man mit einem Bein auf den Stuhl steigt und wieder runter, meine schweren Hanteln (3,7 kg). Das war schwer und ich musste nach 5 dieser Rückwärtskniebeugen eine Atempause einlegen. Die vorgesehenen 25, 20 und 15 pro Bein haben dadurch länger gedauert. Geschafft habe ich es aber trotzdem! Zum Stretchen konnte ich mich abends aber nicht mehr aufraffen. Der Core-Bereich des Körpers hatte durch die schweren Hanteln einen starken Reiz erhalten. Da wollte ich nicht noch das Dehnen drauf setzen. Einen heftigen Muskelkater kann ich nicht gebrauchen.

Am Dienstag (Tag 208) war ich immer noch müde und lustlos. Ich fuhr auf dem Fahrradergometer 5 km auf Stufe 1.

Am Mittwoch (Tag 209) machte ich die Einheit für Schultern und Arme. Vorher wärmte ich mich mit dem Zimmerfahrrad auf. Diesmal wählte ich für die 5 km Stufe 4 von acht Stufen. Bis jetzt bin ich nur einmal im April auf Stufe vier gefahren. Damals erschien mir das unendlich schwer. Diesmal war es schwer, aber mit Pausen könnte ich mir vorstellen, es wieder zu tun. Abends machte ich nach erneutem Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad (5 km / Stufe 3) Stretch und Relax.

Am Donnerstag (Tag 210) fuhr ich auf dem Zimmerfahrrad 5 km auf Stufe 1.

Am Freitag (Tag 211) wärmte ich mich wieder 5 km auf Stufe 4 mit dem Zimmerfahrrad auf. Danach war die Einheit Beine und Rücken dran.

Heute, am Samstag (Tag 212) hatten wir ein sättigendes Mittagessen. Da kam ich dann erst gegen Abend zum Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad (5 km / Stufe 1) und dabei beließ ich es. Die beiden Radtouren auf Stufe 4 in dieser Woche sorgten für einen fauchenden Muskelkater. Danach war Stufe 1 schon anstrengend.

Ausgebremst

Tag 205. In der Woche zuvor hatte mich ein Infekt etwas ausgebremst. Nach einem Tag fühlte ich mich besser. Aber ich wollte geduldig sein und mich schonen. So verfiel ich auf eine gute Idee. Ich fing nicht zu früh mit dem Krafttraining an, sondern entstaubte unsere Wohnung. Jetzt, da der Winter kommt und die Fenster wieder geschlossen werden, lauerte überall der Staub, den der Sommer durch die offenen Fenster hereingetragen hatte. Beim Entfernen des Staubes konnte ich die neugewonnenen Kräfte sinnvoll einsetzen. Das hat Spaß gemacht. Zusätzlich waren die drei Treppen zum Mülleimer mit schweren Zeitungsstapeln ein erstklassiges Training. Die Heizperiode kann beginnen. Kein Staubkörnchen wird mehr aufgewirbelt werden.

Am letzten Sonntag (Tag 199) fuhr ich einmal 5 km auf Stufe 1.

Am Montag (Tag 200) hatte ich den leichten Infekt besänftigt. Ich lief die Ententeichrunde (4 km). Erst war ich froh und es lief gut. Dann kam der Wind und die Atmung wurde schlechter. Der verdammte Staub knirschte zwischen den Zähnen.

Am Dienstag (Tag 201) wärmte ich mich mit dem Zimmerfahrrad 5 km lang auf Stufe 3 auf. Danach machte ich Einheit Sixpack und core. Da ich gut erholt war, fiel mir diese Einheit leicht. Die Übungen werden mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt. Ich konnte recht gut mithalten. Da wir diese Woche Besuch haben, habe ich abends nicht den Nerv zum Stretchen. Das muss ein paar Tage ausfallen.

Am Mittwoch (Tag 202) erfreute ich mich nach dem Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad (5 km / Stufe 3) an den Übungen für Schultern und Brust. Teilweise werden die Übungen mit Hanteln aufgeführt. Sie fielen mir nicht so schwer. Ich kann wohl bald ein weiteres halbes Kilo auf die Hanteln schrauben. Aber lieber warte ich noch ein bisschen. Denn die Gelenke und die Sehnen brauchen mehr Zeit als die Muskeln. Auch hier heißt das Zauberwort Geduld. Nachmittags gab es dann für den Besuch meinen legendären frischgebackenen Apfelkuchen.

Am Donnerstag (Tag 203) habe ich nach den 5 km auf Stufe 3 mit dem Zimmerfahrrad etwas für Beine und Rücken getan. Ganz leise keimte manchmal der Verdacht auf, daß die Atemnot zu einem Teil auch vom kraftlosen Körper kommt. Sicher kann ich das noch nicht behaupten. Ich bin gespannt, wie sich das nach längerer Zeit mit intensiverem Krafttraining entwickelt. Wobei ich glaube, daß ich keine Angst vor zu vielen Muskeln haben muss.

Am Freitag (Tag 204) ging ich spazieren (4 km). Es war ein Tag, an dem meine Atmung überhaupt nicht so wollte wie ich.

Heute, am Samstag (Tag 205) war nach dem Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad (5 km / Stufe 3) Brust und Arme dran. Die Atmung ging wieder etwas besser. Beinahe hätte ich nach dem schlechten Tag gestern, nicht geturnt. Aber ich dachte, versuch es wenigstens. Das war gut so. Denn ich kam gut zurecht und nach dem Turnen fühle ich mich immer sehr gut. Ab morgen wird dann auch wieder gedehnt.

Das Exoskelett

Tag 198. Diese Woche hatte ich beim Treppensteigen plötzlich das Gefühl, jemand hätte mir über Nacht ein Exoskelett geschenkt. Es war, als ob zusätzliche Federn den Körper nach oben schnellen lassen würden. Die schleichenden, wöchentlichen Miniverbesserungen, die sich allmählich summiert haben, waren plötzlich sehr beeindruckend wahrnehmbar. Als wäre eine Verbesserung der Kraft über Nacht eingetreten. Ein neues Level war erreicht. Das Level gilt es nun zu festigen. Das Laufen und Wandern muss noch etwas zurückstehen. Meine Angst dabei ist, daß meine Atmung unterdessen vielleicht schlechter wird und ich den Rückweg zum Laufen nicht schaffe. Aber die Angst ist irrational. Ich hatte ja schon bei meiner ersten Krafttrainingsphase Anfang 2017 erlebt, daß das Laufen nach einer Krafttrainingsphase besser geht. Der Rückweg war gar nicht so schwer. Ich lass mir Zeit, habe Geduld und dann werde ich die Vorteile aus dem Krafttraining beim Laufen nutzen können. Geduld ist alles!

Am letzten Sonntag (Tag 192) blickte ich glücklich auf den Samstag zurück. Denn am Samstag war ich am späten Nachmittag 8 km gewandert. Und es war schön! Sehr anstrengend zwar und die Atmung war sehr behäbig, aber die Seele war wie befreit. Es war 18 °C kühl, ein leichter Wind ging. Der ganze Körper wurde vom Laufen ganz anders ergriffen als beim Hanteln Stemmen oder beim Radeln auf dem Zimmerfahrrad. Allerdings knirschte der Staub zwischen den Zähnen, weil der Wind den trockenen Boden mit sich trug. Als Krafttraining machte ich am letzten Sonntag nach dem Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad (5 km / Stufe 3) Sixpack und core. Abends war nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 3) Stretch und Relax dran .

Am Montag (Tag 193) fühlte ich mich wie gerädert. Ein Temperatursturz über Nacht auf 8 °C und Sturm begrüßten mich am Morgen. Ich war eine halbe Stunde draußen unterwegs, um einiges zu erledigen. Kalter Wind riss mich fast um. Das ging mir auf die Atmung und auf die Stimmung. Am Nachmittag setzte ich mich versuchsweise auf das Zimmerfahrrad. Das Aufwärmen (5 km / Stufe 3) hat dann trotz Atemnot sogar Spaß gemacht. Danach war Schultern und Arme dran. Das ist teil des Trainings-Programms, das ich mir bei YouTube heruntergeladen habe. Es ist für junge, gesunde Menschen entworfen. Alle Übungen sind so konzipiert, daß sportliche und unsportliche Leute voll auf ihre Kosten kommen können. Im Video sind die schwachen und die starken Turner zu sehen. Ich kann da prima mithalten. Allerdings muss ich wegen Atemnot mehr und längere Pausen einlegen. Da halte ich dann das Video an, schnaufe ein paar mal und dann geht es weiter. Das Hantelgewicht konnte ich vor zwei Wochen bei den meisten Übungen sogar pro Hantel von 3,2 kg auf 3,7 kg erhöhen. Wobei man für die Übungen keine Hanteln braucht. Man kann sie auch mit einem Theraband ausführen. Auch das ist im Video zu sehen. Um die Veränderungen genauer festzustellen, habe ich mir nun eine Liste mit den einzelnen Übungen angelegt. Da trage ich ein, wie oft, mit welchem Gewicht und vor allen Dingen, mit welchen Pausen ich die Übungen schaffte. So musste ich zum Beispiel bei einem Satz mit 30 Wiederholungen nach zehn mal eine Verschnaufpause machen, um doch noch auf die 30 zu kommen. Aber das stört mich nicht. Das Video kann ich ja – wie gesagt – jeder Zeit anhalten. Das ist der große Vorteil gegenüber dem Turnen in einer Gruppe. Da müsste ich die mittleren 10 Wiederholungen auslassen, um dann die letzten 10 wieder zu schaffen. Übrigens habe ich keine Angst vor Muskelbergen. Als Frau bekommt man so etwas nicht. Alles wird nur ein bisschen straffer und im Alltag wird manches leichter.

Am Dienstag (Tag 194) hatte ich viele Termine. Ich wanderte 4 km an diesem Tag.

Am Mittwoch (Tag 195) ging es nach Aufwärmen mit dem Standfahrrad (5 km / Stufe 3) mit Beine und core weiter. Bei dieser Einheit habe ich immer auf die schreckliche Übung gewartet, die ich kaum bewältigen konnte. Sie kam nicht! Juhu – ein Fortschritt! Abends war nach Aufwärmen mit dem Standfahrrad (5 km / Stufe 3) Stretch und Relax dran. Auch hier zeigt sich allmählich eine Wirkung, wenn auch nur millimeterweise.

Am Donnerstag (Tag 196) habe ich mich nach dem Aufwärmen mit dem Standfahrrad (5 km / Stufe 3) Brust und Rücken gewidmet. Es ging gut. Abends hatte ich keine Lust zum Dehnen.

Am Freitag (Tag 197) erwachte ich mit einem kleinen Infekt. Die Nase war zu und die Brust etwas enger als sonst. Mist! Jetzt ist ein paar Tage Geduld gefragt. Ich werde etwas Ruhe halten, heißes Wasser trinken und nicht weitermachen wie immer. Ja komisch, seit einem Jahr trinke ich heißes Wasser und sonst nichts. Das schmeckt mir. Abends radelte ich 5 km auf Stufe 1.

Heute, am Samstag (Tag 198) geht es mir schon wieder gut. Ich werde trotzdem nur 5 km auf Stufe 1 radeln. Montag geht es dann wieder richtig weiter.

Revierkampf

Tag 184. Weiter ging es diese Woche mit dem Krafttraining. Diese Woche habe ich die 5 km zum Aufwärmen auf dem Fahrradergometer immer auf Stufe 3 durchgeführt. Das ist sehr anstrengend. Aber nur so kann ich die Herzfrequenz auf 130 treiben. Die Atmung kommt bei dieser Belastung an ihre Grenze. Draußen hat es bis jetzt immer noch nicht geregnet. Am Donnerstag tröpfelte es eine Stunde lang. Aber das änderte nichts an der staubigen Trockenheit. Mich bestärkt das darin, froh und glücklich mit dem Krafttraining zu sein.

Den letzten Sonntag (Tag 178) verbrachte ich damit, Glennkill von der deutschen Autorin Leonie Swann fertig zu lesen und in Garou einzusteigen. In beiden Geschichten sind die Helden Schafe. Alles was passiert wird aus der Sicht der Schafe erzählt. Man blickt mit den wolligen Augen der Schafe auf die Welt. Das ist manchmal komisch bis schräg, oft aber erstaunlich bis beglückend. Die Autorin schafft wunderbare Sprachbilder. Nicht nur für Schafliebhaber sehr empfehlenswert! Bei Einbruch der Dunkelheit spazierte ich zum Ententeich (4 km). Der stank zum Himmel. Die Folgen der anhaltenden Hitze und Dürre machen mir überhaupt keinen Spaß.

Am Montag (Tag 179) hatte ich eigentlich eine Core-Einheit geplant. Aber meine Core-Muskeln brauchten etwas Ruhe. So war die Übungseinheit für die Oberarme- und Unterarme die beste Alternative. Abends widmete ich mich nach dem Aufwärmen mit dem Rad (5 km auf Stufe 3) Stretch und Relax. Vor dem Dehnen las ich noch irgendwo im Internet, wie langweilig es sei, jeden Tag zu laufen. Auch wenn zur Zeit die Kraft mein Thema ist, dann finde ich das tägliche Laufen nach wie vor spannend und ich lese gerne davon. Und wenn hier die Hitze und die Dürre zu Ende ist, werde ich auch wieder raus in die Natur gehen.

Am Dienstag (Tag 180) wärmte ich mich mit mit dem Fahrradergometer (5 km auf Stufe 3) auf. Danach war die Einheit Sixpack und core dran. Weil das besonders anstrengend war, habe ich geschaut, wann ich das das letzte mal gemacht habe. Und ja, zwei wochenlang habe ich es nicht gemacht. Es gibt ja eigentlich nur sieben 50-Minuten-Einheiten. Also müsste ich jede Woche diese Übung einmal machen. Aber noch schaffe ich nicht täglich eine von den 50-Minuten-Einheiten. Aber ich bleibe dran! Irgendwann turne ich alle sieben Übungen binnen einer Woche durch.

Am Mittwoch (Tag 181) machte ich nach dem Aufwärmen (5 km auf Stufe 3) Schultern und Brust. Abends wärmte ich mich nochmal auf mit 5 km Radeln auf Stufe 3. Danach widmete ich mich dem Stretch und Relax.

Am Donnerstag (Tag 182) wärmte ich mich mit dem Standfahrrad auf (5 km auf Stufe 3). Danach war Beine und Rücken dran. Diese Übungseinheit war leichter als erwartet.

Am Freitag (Tag 183) war nach dem Aufwärmen mit dem Fahrradergometer (5 km/Stufe 3) Brust und Arme dran.

Heute, am Samstag (Tag 184) wärmte ich mich mit dem Fahrradergometer (5km/Stufe3) am Morgen auf. Danach war Stretch und Relax dran. Nach dem Frühstück fand ein Revierkampf zwischen unseren Balkonkrähen und fremden Eindringlingen statt. Unser Krähen verteidigen ihren Balkon laut krähend und mit Flügen gegen die Fremden. Ob unsere Krähen gewinnen werden?

Streifschuß!

Tag 170. Diese Woche machte ich wieder Krafttraining. Außerdem entdeckte ich neue Dehnübungen. Draußen schien die Sonne fast ohne Unterbrechung. Alles war staubig und verbrannt. Da passte es gut, daß ich das häusliche Krafttraining für mich entdeckt habe. Das ist viel unterhaltsamer als ich mir je vorgestellt hatte. Es gibt mir ein gutes Gefühl. Stark sein ist prima! Es ist wirklich verrückt, obwohl ich doch nach dem Papier ziemlich krank bin, fühle ich mich fit und bin gut drauf. Juhu!

Am letzten Sonntag (Tag 164) radelte ich 10 km auf dem Zimmerfahrrad.

Am Montag (Tag 165) nahm ich morgens ein Erdnüsschen für unsere Balkonraben aus dem auf dem Boden stehenden Behälter. Als ich mich aufrichtete, schoss mir die Hexe in den Rücken. Das war ausgesprochen schmerzhaft. So konnte ich mich an diesem Tage nur sehr vorsichtig bewegen. Ich beließ es bei einem Spaziergang zum Ententeich (4 km).

Am Dienstag (Tag 166) ging es mir schon wieder erstaunlich gut. Ich fuhr 5 km zum Aufwärmen mit dem Zimmerfahrrad. Danach machte ich Krafttraining für Ober- und Unterarme. Ich konnte es selbst kaum glauben, aber der „Hexenschuss“ behinderte mich nicht. Die Hexe hat anscheinend nur einen Streifschuß gelandet. Nach der Turnstunde war der Schmerz sogar völlig weg. Abends fuhr ich wieder 5 km mit dem Zimmerfahrrad zum Aufwärmen. Anschließend dehnte ich mich mit Stretch und Relax . So war der Dienstag entgegen aller Erwartungen doch noch zu einem vollwertigen Turntag geworden.

Am Mittwoch (Tag 167) schaute ich als erstes bei Youtube nach „Knieschmerzen innen“. Denn die Grätsche aus „Stretch und Relax“ verursacht bei mir „Knieschmerzen innen“. Ich lernte, daß diese durch die Verkürzung verschiedener Strukturen ausgelöst werden. Solche Verkürzungen treten häufig bei Leuten auf, die am Schreibtisch leben. Das soll sich bessern, wenn man täglich drei Übungen macht, die genau diese Schmerzen auslösen. Dadurch sollen die verkürzten Strukturen normalisiert werden und der Schmerz soll verschwinden. Na denn! Bewegung ist alles. Ich wärmte mich morgens 5 km lang mit dem Zimmerfahrrad auf. Dann machte ich die Anti-Verkürzungsübungen, die ich in Zukunft therapeutisches Dehnen nennen werde. Es fühlte sich gut an. Am späten Nachmittag turnte ich Beine und Core. Das abendliche Stretch und Relax ließ ich aus. Es wäre mir zuviel geworden.

Am Donnerstag (Tag 168) wärmte ich mich 5 km auf dem Fahrradergometer auf. Danach machte ich wieder das therapeutische Dehnen. Ich gehe dabei nach dieser Anleitung vor. So kann ich mein Manko spezifischer angehen. Deshalb machte ich morgens in der Frühe das therapeutische Dehnen. Abends turnte ich Schultern und Brust. Dieser Donnerstag war denkwürdig, denn es nieselte draußen ein klein wenig. Juhu!

Am Freitag (Tag 169) fuhr ich in der Frühe 5 km auf dem Fahrradergometer zum Aufwärmen. Danach machte ich das therapeutische Dehnen. Später turnte ich Beine und Rücken. Wieder empfand ich die Übung als extrem anstrengend.

Heute, am Samstag (Tag 170) stand ich in der Frühe noch vor der Dämmerung auf und ging zum Ententeich (4 km). Vom fahlen Mondschein wurden im Park scharfe Schattenrisse der Blätter der Bäume auf den Boden gezeichnet. Auf Schritt und Tritt huschten Kaninchen aus dem Weg. Am Ententeich sprang ein Fuchs aus dem Gebüsch. Ich sprach ihn an und er kam fröhlich auf mich zu und blieb zwei Meter vor mir stehen. Wir schauten uns an. Der Fuchs sah gesund und neugierig aus. Er wäre noch dichter an mich herangekommen, aber ich bekam Angst. Ich richtete mich auf und ging weiter. Nach meinem kleinen Ausflug an den Ententeich schlief ich noch eine Runde tief und fest.

Nein!

Tag 128. Nein! Ich will kein schwaches altes Mütterchen werden! Alt ist prima, aber schwach – nein Danke. Ich bin zwar froh, daß es in meinem Alltag keine körperlich schwere Arbeit gibt. Aber körperliche Schwäche ist die notgedrungene Folge dieser Annehmlichkeit. Damit will ich mich nicht abfinden. Letztes Jahr im Februar habe ich mit etwas Krafttraining für Rumpfstabilität und stärkere Beine angefangen. Ziemlich bald merkte ich, daß Stärke nützlich ist und Spaß macht. In den letzten Wochen habe ich die Videos von Dr. Daniel Gärtner entdeckt. Beim Nachturnen spürte ich, daß ich noch viel stärker werden könnte. Und mir wurde klar: Ja, ich will stark werden! Also kaufte ich am Dienstag (Tag 124) Hanteln! Und los ging es in die neue Welt. Es wird ein schönes Abenteuer werden.

Am letzten Sonntag (Tag 122) dehnte ich mich ausführlich. Als Anleitung benutzte ich das Video Strech und Relax  mit Dr. Daniel Gärtner. Das war ausgesprochen angenehm. Ich dehnte den gesamten Körper in ruhiger Atmosphäre dreimal durch. Danach waren die Muskeln tief innen drinnen warm. Aber ich war trotzdem nicht aufgeputscht.

Am Montag (Tag 123) machte ich noch einmal Strech und Relax. Das war wieder sehr angenehm. Ich fühlte mich gefordert, aber doch so, daß ich nach den Übungen entspannt war.

Am Dienstag (Tag 124) widmete ich mich abends den alten Übungen für die Rumpfstabilität. Morgens hatte ich an diesem Tag Decathlon, einen Sportladen, besucht. Ich erstand dort ein Hantelset mit 20 kg für knapp 40 Euro. Beim Tragen half mir vom Laden bis zur Haustür ein Metallgestell auf Rädern. Der Weg von der Haustür in den dritten Stock war dann eine eigene Trainingseinheit. Die erste Treppe konnte ich die 20 kg noch als Ganzes hoch tragen. Aber dann! Ich musste die Kilos in zwei Etappen die nächsten Treppen hochwuchten. Das war richtig schwer! Die gesamte Muskulatur wurde mehr beansprucht als beim normalen Training mit dem eigenen Körpergewicht. Oh ja, die Hanteln könnten wirklich bei der Stärkung des Körpers helfen.

Am Mittwoch (Tag 125) war die Seerunde mit kurzem Schwimmen dran (19 km). Es war warm, aber ein kühler Wind milderte die Hitze. Der Wald war grün. Das wirkte nicht wie höchste Waldbrandstufe, nur wenn man auf einen Ast trat, knackte es sehr trocken. Der See war mit 22 °C angenehm kühl. Auf dem Heimweg lauerten mir 6 Eichelhäher auf. Ich hatte den Eindruck, die spielten, „Wer wagt sich am dichtesten an den Menschen ran?“. Dabei kreischten sie nicht, sondern flogen fast lautlos von Baum zu Baum und guckten zu, wie sich einer aus der Horde löste und an mich heranflog. Das wiederholten sie von Baum zu Baum ein paar Hundert Meter weit. Dann kreischte einer und alle hauten ab. Abends testete ich noch Stretch und Relax nach dem langen Lauf. Und ich muß sagen, das tat wirklich gut. Die Muskeln konnten sich dehnen und entspannen. So erholten sie sich sehr gut.

Am Donnerstag (Tag 126) widmete ich mich der Übung Ober- und Unterarme. Hier wendete ich meine neuen Hanteln an. Ich benutzte für alle Übungen 3,2 Kilo pro Hantel. Eine Hantelstange wiegt 2 kg. Mit der 200 gr. schweren Schraube befestigte ich je Hantel eine Eisenscheibe von 1 kg. Das war genug. Die Übungen machten mit den Hanteln sehr viel Spaß. Der ganze Körper war daran beteiligt, die Hanteln zu tragen. Meine schon vorhandene Rumpfstabilität kam mir sehr zu gute. Es war ein sehr intensives körperliches Erlebnis. Erstaunlich!

Am Freitag (Tag 127) machte ich die alten Übungen mit den einbeinigen Kniebeugen. Bei den Kniebeugen nahm ich in jede Hand eine 3,2 kg schwere Hantel. Das ging gut.

Heute, am Samstag (Tag 128) streckte mich die Sommerhitze nieder und ich hatte Muskelkater. Also werde ich am Abend eine Pflichtübung machen und mich ansonsten pflegen.