Nur nicht verzagen!

Tag 324. Das war keine gute Woche. Der Januar war kein guter Monat. Jetzt nur nicht verzagen. Es wird weitergehen! Bald ist Frühling, bald wird es wärmer, bald ist der Hexenschuss augeheilt. Noch ein bißchen Geduld!

Am letzten Sonntag (Tag 318) machte ich vorsichtige Mobilitäts-Übungen. Die am Vortag angepeilten 20 km waren auf 5 km /Stufe 2 geschrumpft. Leider!

Am Montag (Tag 319) war es kalt, aber die Sonne strahlte freundlich vom Himmel, wie schon lange nicht mehr. So erholte ich mich auf der Ententeichrunde (3,5 km).

Am Dienstag (Tag 320) hat es mich lange vor Sonnnenaufgang aus dem Bett geschmissen. Ich spazierte zum Ententeich und etwas weiter (4 km). Im Park lag eine dünne Schneeschicht. Zwei Karnickel kreuzten meinen Weg. Die Folgen des Hexenschusses waren noch nicht abgeklungen. Abends radelte ich 15 km auf Stufe 3.

Am Mittwoch (Tag 321) machte ich Stretch und Relax. Das tat gut.

Am Donnerstag (Tag 322) widmete ich mich der Einheit Oberarme- und Unterarme nach dem Radeln (5 km auf Stufe 3).

Am Freitag (Tag 323) radelte ich 5 km auf Stufe 3.

Heute, am Samstag (Tag 324) radelte ich 10 km auf Stufe 3.

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Der Körper hat ein Machtwort gesprochen!

Tag 317. Ausdauer – Kraft – Ausdauer – Kraft – was soll ich heute machen? Das war das Motto der letzten Woche. Diese Woche hat der Körper ein Machtwort gesprochen: „Knack!“ und ein stechender Schmerz im Rücken. Nun durfte ich fröhlich Radeln, weil nämlich sonst nichts anderes möglich war.

Am letzten Sonntag (Tag 311) machte ich ein paar leidenschaftslose Mobility-Übungen.

Am Montag (Tag 312) war wiederBeine und Coredran. Die erste Übung ging gut. Die zweite Übung auch noch, aber irgendwie wurde mir schon klar, daß ich trotz Aufwärmen (5 km / Stufe 3) nicht wirklich warm geworden war. Aber weiter ging es zur dritten Übung. Eigentlich nur Kniebeugen mit Hanteln. Das kann ich… aber…. Plötzlich verspürte ich ein Knacken und einen stechenden Schmerz im Rücken. Na? Was war? Ja, richtig geraten. Die verdammte Hexe hatte mich nun schon zum dritten Mal in meinem Leben angeschossen. Ich musste abbrechen. Abends radelte ich nochmal 5 km / Stufe 3.

Am Dienstag (Tag 313) radelte ich 10 km auf Stufe 3. Das war schmerzfrei möglich. Aber alle Bewegungen, wie ein Drehen im Rücken, ein Vorbeugen oder ein Anheben der Beine im Liegen, waren unmöglich. Ein stechender Schmerz verhinderte das.

Am Mittwoch (Tag 314) fühlte ich mich etwas besser, auch wenn jede Wendung im Bett noch mit großen Schmerzen verbunden war. Na ja, jeder der mal einen Hexenschuss hatte kennt das. Ich machte vorsichtige Mobility-Übungen, musste aber feststellen, daß das noch nicht ging.

Am Donnerstag (Tag 315) und am Freitag (Tag 316) radelte ich jeweils 20 km mit dem Zimmerfahrrad auf Stufe 3.

Heute, am Samstag (Tag 317) plane ich eine leichte Radeleinheit. Wieder 20 km, aber auf einer leichteren Stufe. In der Nacht blieb das Umdrehen im Bett noch schmerzhaft. Aber das war nicht das schlimmste. Die Oberschenkel-Rückseite verkrampfte sich so, daß ich Angst hatte, der Muskel könnte kaputt gehen. Also locker Radeln und das Krafttraining erst mal zurückstellen. Aber keine Angst, nach einem Tief kommt ein Hoch. Das ist ein unumstössliches Naturgesetz. Es wird also auch wieder glückliche Zeiten geben. Leser, halte bitte durch!

Wie Buridans Esel

Tag 310. Eine nicht so gute Woche. Die Atmung war in Ordnung. Aber die Motivation schwächelte. Und ich weiß auch genau warum. Ich war hin und her gerissen zwischen Krafttraining und dem Wunsch, wieder im Wald zu laufen. Wenn ich das eine tue, werde ich die Fähigkeit bei dem anderen schwächen. Also habe ich wie Buridans Esel, der zwischen zwei Heuhaufen verhungerte, weil er sich nicht entscheiden konnte, von welchem er fressen sollte, nicht viel getan. (Johannes Buridan war im 14. Jahrhundert Rektor der Pariser Universität und hat die Geschichte von dem zwischen den Heuhaufen verhungernden Esel für einem Vortrag erfunden.) Wie ein Esel verbrachte ich also die Woche und konnte mich nicht so richtig entscheiden.

Am letzten Sonntag (Tag 304) radelte ich 5 km auf dem Zimmerfahrrad.

Am Montag (Tag 305) brachte ich es mit dem Zimmerfahrrad immerhin auf 15 km. Wobei ich Stufe 3 als gar nicht so kraftaufwendig empfand. Kurzfristig schaltete ich auf Stufe 4 und das war dann doch zu schwer. Über kurz oder lang werde ich aber auf Stufe 4 gehen, damit ich Kraft aufwenden muss. Die Atmung verlangt schon auf Stufe 3 regelmäßig Pausen. Das wird auf Stufe 4 nicht besser. Aber ich kann die Kraft trainieren, indem ich Intervalle fahre. Ob die Atmung sich anpassen kann, weiß ich nicht.

Am Dienstag (Tag 306) erfreute ich meinen Körper mit der Einheit Schultern und Brust. Ich benutzte höhere Gewichte und empfand die Übungen dadurch als schwer. Der Körper fühlte sich besser nach dem „schweren“ Training an. Vielleicht half es, daß ich seit zwei oder drei Wochen immer mal wieder ein Schälchen mit Quark gegessen habe? Ich hatte Quark nie auf der Speisekarte. Jetzt schon und es scheint zu helfen. Jedenfalls ist der leidige, ewige Muskelkater verschwunden.

Am Mittwoch (Tag 307) testete ich verschiedene Übungen mit sehr schweren Hanteln.

Am Donnerstag (Tag 308) beschränkte ich mich auf eine kurze Mobility-Einheit.

Am Freitag (Tag 309) radelte ich 5 km auf Stufe 3.

Heute, am Samstag (Tag 310) spazierte ich bei schönstem Sonnenschein zum Ententeich (3,5 km).

Eine entspannte Woche

Tag 303. Diese Woche war eine entspannte Woche. Draußen regenete es bei 1-2 ° C. Wind machte das Wetter unfreundlich. So radelte ich recht vergnügt zu Hause und las auf meinem Zimmerfahrrad beim Fahren einen langweiligen schwedischen Krimi. Beim Lesen absolvierte ich zwei Ausdauereinheiten (je 20 km). Meinen Körper stärkte ich weiterhin mit Krafttraining. Die Atmung war drinnen zufriedenstellend. Bei meinen kurzen Ausflügen zum Einkaufen setzte mir das kalte Wetter und der Wind draußen allerdings zu.

Mein Wunsch nach Lektürevorschlägen besteht übrigens immer noch. Kennt jemand vielleicht chinesische Autoren, die unterhaltend schreiben? Zur Zeit habe ich eine chinesische Phase. Wäre schon hübsch, wenn jemand sich mit moderner chinesischer Literatur auskennt. Kein gebildetes, altertümliches Zeugs, sondern schlichte Unterhaltungsliteratur, meinetwegen auch für Kinder. Gibt es sowas in China?

Am letzten Sonntag (Tag 297) radelte ich 5 km auf Stufe 3.

Am Montag (Tag 298) wärmte ich mich 5 km auf Stufe 3 mit dem Zimmerfahrrad auf. Danach war Beine und Rücken dran. Ich fühlte mich stark und gut erholt.

Am Dienstag (Tag 299) radelte ich 20 km auf Stufe 3 mit dem Zimmerfahrrad. Das tat ausgesprochen gut.

Am Mittwoch (Tag 300) radelte ich wieder 20 km auf Stufe 3 mit dem Zimmerfahrrad. Ich war erstaunt, daß mir das gut tat. Meine Beine bedankten sich sogar damit, daß der Dauermuskelkater aus der letzten Zeit nach der Radtour verschwunden war.

Am Donnerstag (Tag 301) war nach dem üblichen Aufwärmen (5 km/ Stufe 3) Oberarme- und Unterarme dran. Danach war ich müde. Nicht wegen des Krafttrainings, sondern sicher auch wegen der 20 km an den beiden Tagen zuvor.

Am Freitag (Tag 302) stärkte ich mich durch die Übungen für Beine und Core nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 3). Die Übungen gingen leichter als gedacht. Warum habe ich mich davor gefürchtet? Ich vermute, die verbesserte Medikation hilft mir. Mit etwas mehr Luft gehen die Übungen leichter.

Heute, am Samstag (Tag 303) wachte ich schon um 3.00 Uhr auf. Ich dachte, ich hätte ein Bleijacke an. Der Körper war schwer. Ich konnte kaum atmen. Ich mußte meine Medikamente einnehmen. Der Tag verlief ähnlich unerfreulich. Ich machte spät eine sehr kurze Mobility-Einheit und damit war ich schon erschöpft. Den Satz, daß ich bei der Stärke und dem guten Gefühl, das ich habe, im Sommer sicher wieder im See baden werde, den habe ich erstmal gestrichen. Trotzdem wird dieser Tag heute nur eine Episode bleiben. Ich habe schon oft solche Tage gehabt. Keine Sorge also – alles normal!

Mit dem Notfallspray in der Tasche

Tag 296. Das neue Jahr hat begonnen. Mein Wunsch nach Lesefutter für meine Radtouren auf dem Zimmerfahrrad hat niemand erhört. Etwas anderes habe ich eigentlich auch nicht erwartet. Da ich nicht an Langeweile bei meinen Zimmerradtouren sterben wollte, habe ich mich entschlossen trotz kalter, windiger Witterung wieder hinaus in die Welt zu gehen. Langsam erst und vorsichtig mit dem Schal über dem Mund und dem Notfallspray in der Tasche. Und was soll ich sagen? Danke allen, die nicht geschrieben haben! Was hätte ich verpasst! Ein kleines Abenteuer, der Kontakt mit der brausenden Natur und das Gefühl von Freiheit, Glück und Juhu!

Am Montag (Tag 290), dem letzten Tag des alten Jahres, wärmte ich mich 5 km auf Stufe 3 mit dem Zimmerfahrrad auf. Danach war Stretch und Relax dran. Das war angenehm und außerdem ist es auch gesund, wenn man sich regelmäßig dehnt.

Am Dienstag (Tag 291), dem Neujahrstag, radelte ich 5 km auf dem Zimmerfahrrad.

Am Mittwoch (Tag 292) wanderte ich 8 km in Richtung Wald. Nach gefühlt ewigem grauen Einerlei in den letzten Wochen schien die Sonne vor blauem Himmel. Es war 3 °C, gefühlt allerdings -3 °C, da ein stürmischer Wind mit heftigen Böen unterwegs war. Diesen Weg war ich das letzte Mal im September 2018 gegangen. Und das war schon nach einer Pause seit Juli 2018. Wegen des Staubes, der damals während der Dürre allgegenwärtig war, waren meine Versuche an der frischen Luft seither schreckliche Erlebnisse. Diesmal war das ganz anders. Der Wind zerrte abenteuerlustig an meinen Kleidern. Das Herz pochte unternehmungslustig. Meine Stimmung stieg von anfänglich ängstlich zu schlussendlich euphorisch! Die Atmung (gut geschützt mit Medikamenten!) hielt durch! Oh freuet Euch, oh freuet Euch! Ja, das tat ich. Ich freute mich. Freu, Freu!

Am Donnerstag (Tag 293) genoss ich einen ganz schwachen Muskelkater in den Waden von der ungewohnten Bewegung am Vortag. Ohne Probleme konnte ich die Übungen aus der Einheit Schultern und Brust absolvieren.

Am Freitag (Tag 294) regnete es und kalter Wind machte die Welt da draußen unangenehm. So radelte ich 15 km im Zimmer. Das war nicht wirklich lustig.

Heute, am Samstag (Tag 295) radelte ich 5 km. Draußen regnete es weiter.

Allen ein Glückliches Jahr 2019!

Tag 289. Die Weihnachtstage verliefen ruhig und ohne Kraftakte. Ich hoffe, meine Leser hatten auch ein schönes Fest. Ich wünsche allen ein glückliches Jahr 2019!

Am letzten Sonntag (Tag 283) radelte ich 15 km auf dem Zimmerfahrrad auf Stufe 3. Es war anstrengend. Sowohl die Beinmuskeln als auch die Atemmuskeln sind eine Anstrengung über längere Zeit nicht mehr gewöhnt.

Am Montag (Tag 284) widmete ich mich nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 3) Stretch und Relax. Es tat sehr gut. Es war der Morgen des Weihnachtstages und da war Strecken und Entspannen passend.

Am Dienstag (Tag 285) radelte ich entspannte 5 km auf Stufe 3.

Am Mittwoch (Tag 286) war noch einmal nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 3) Stretch und Relax dran, weil es so schön war.

Am Donnerstag (Tag 287) und am Freitag (Tag 288) radelte ich je 15 km auf Stufe 3.

Heute am Samstag (Tag 289) radelte ich wieder 15 km auf Stufe 3. Nach etwas längerem Radeln fühlte sich der Körper gut an. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit der Atmung. Aber nach ein paar Kilometer sprang das Herz an und der Körper wurde warm. Dann machte das richtig Spaß.

P.S.: Falls jemand einen Spannenden Krimi zum Lesen empfehlen kann oder sonst ein Buch, dann wäre ich sehr dankbar. Beim Radeln im Zimmer brauche ich unbedingt ein Buch – je interessanter desto besser.

Kleine Glücksmomente

Tag 282. Ganz routiniert lief diese Woche ab. Das war sehr angenehm. Ich fühlte mich ziemlich stark und kam mit den Übungen gut klar. Mit Erstaunen erfüllt mich immer wieder mal der Moment, bei dem ich merke, daß mir eine Übung fast perfekt gelungen ist, an der ich bis dahin schwer knappern musste. Das sind die kleinen Glücksmomente beim Krafttraining. Damit Glückshormone durch den Körper strömen, brauche ich aber Ausdauersport. Mit etwas längerem Radeln auf dem Zimmerfahrrad bereite ich mich darauf vor.

Am letzten Sonntag (Tag 276) widmete ich mich nach dem Aufwärmen (5 km / Stufe 2) den Schultern und Armen.

Am Montag (Tag 277) wärmte ich mich mit 5 km auf Stufe 3 des Zimmerfahrrades auf. Danach war Beine und Core dran.

Am Dienstag (Tag 278) brauchte ich mal wieder ein paar Glückshormone und die treten bei mir eher bei Ausdauereinheiten auf. So radelte ich 15 km auf Stufe 3. Dabei las ich. Der Körper fühlte sich gut an.

Am Mittwoch (Tag 279) wärmte ich mich wieder 5 km auf Stufe 3 auf. Stufe 3 gefällt mir zur Zeit ganz gut. Es ist anstrengend, aber ich kann es bewältigen. Danach war die Einheit Brust und Arme dran. Ich hatte zwar Schwierigkeiten mich aufzuraffen. Als ich dann aber endlich bei der Sache war, machte es mir doch Spaß.

Am Donnerstag (Tag 280) radelte ich 5 km auf Stufe 3.

Am Freitag (Tag 281) war nach dem Aufwärmen (5 km auf Stufe 3) Beine und Rücken dran. Gegen Abend radelte ich aus Lust und Laune zusätzlich 10 km auf Stufe 3. Dabei las ich. Der Körper fühlte sich sehr gut an.

Heute, am Samstag (Tag 282), trainierte ich nach dem Aufwärmen (5 km auf Stufe 3) Schultern und Arme. Das war anstrengend, wie das bei Krafttraining eben so ist. Ich könnte ja leichtere Gewichte nehmen, damit es nicht so anstrengend ist. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das dann noch wirken würde. Weiß jemand etwas über Krafttraining? Ich würde mich über Nachrichten über die Kommentarfunktion freuen.